+
Mitmenschen beeinflussen unser Verhalten, andere Autofahrer auch. Sieben Persönlichkeitstypen haben britische Wissenschaftler bei den Autofahrern ausgemacht.

Psychologie im Verkehr

Sieben Fragen! Welcher Autofahrer-Typ sind Sie?

  • schließen

Rasen, drängeln oder schleichen - hinterm Steuer ticken Menschen ganz verschieden. Eine britische Studie hat nun untersucht, wie Autofahrer auf das Verhalten von anderen reagieren.  

Die Sozialpsychologen der London School of Economics and Political Science (LSE) haben im Auftrag des Reifenherstellers Goodyear Verhaltensmuster von Autofahrern gegen andere Verkehrsteilnehmer untersucht. Das Ergebnis: Sieben Persönlichkeitstypen konnten die Wissenschaftler ausmachen. Harmlos ist dabei der Umgang mit anderen Fahrern keineswegs. Bestimmte Verhaltensweisen sind ein Risiko für andere Verkehrsteilnehmer, im schlimmsten Fall kommt es dadurch zu einem Crash.

 „Interaktionen zwischen Autofahrern können die Straße zu einer schwierigen und unsicheren sozialen Umgebung machen“, erläutert der Sozialpsychologe Dr. Chris Tennant, der das Forschungsprojekt bei der LSE leitet.

Die nächste Phase der psychologischen Untersuchung stellt eine europaweite Studie dar, die sich auf 15 Länder erstreckt. Die finalen Ergebnisse werden für Oktober 2015 erwartet.

Die Typologie der Autofahrer 

  • Der „Belehrer“ möchte, dass andere Fahrer wissen, was sie falsch gemacht haben. Darüberhinaus erwartet er Anerkennung, da er andere belehrt hat.
  • Der „Besserwisser“ hält alle anderen Verkehrsteilnehmer für inkompetent. Diese Ahnungslosen schreit er aus seinem Auto heraus schon einmal an.
  • Der „Wettkämpfer“ muss immer an vorderster Stelle fahren. Hindert ihn jemand am Einnehmen der Poleposition beschleunigt er, wenn ihn jemand überholen will, oder fährt dicht auf, damit niemand vor ihm einfädeln kann.
  • Der „Bestrafer“ möchte andere Fahrer für wahrgenommenes Fehlverhalten bestrafen. Gut möglich, dass er aus seinem Auto aussteigt und andere Fahrer direkt konfrontiert.
  • Der „Philosoph“ akzeptiert Fehlverhalten und versucht, dieses rational zu erklären. Seine Gefühle hat er beim Autofahren zu jederzeit unter Kontrolle.
  • Der „Vermeider“ distanziert sich gegenüber Rasern oder Dränglern. Fahrer, die Fehlverhalten zeigen, sieht er als potentielle Gefahr.
  • Der „Aussteiger“ hört Musik oder telefoniert, um sich selbst zu isolieren. Er lenkt sich ab – auch vom Verkehrsgeschehen, um nicht mit anderen Autofahrern in Beziehung treten zu müssen. In erster Linie ist dies eine Strategie um Frust zu vermeiden.
ampnet/jri/ml

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nie wieder Scheiben kratzen - mit diesem simplen Trick
Mit diesem grandiosen Trick befreien Sie Ihre Autoscheiben in Sekundenschnelle von Frost - ganz ohne Eiskratzer. Alles, was Sie brauchen, haben Sie schon zuhause.
Nie wieder Scheiben kratzen - mit diesem simplen Trick
Bei Gebrauchtwagenkauf auf ESP und Crashtest-Urteil achten
Mittlerweile gibt es zwar viele moderne Assistenzsysteme, doch nicht alle davon sind serienmäßig verbaut. Käufer von gebrauchten Autos sollten darüber hinaus das …
Bei Gebrauchtwagenkauf auf ESP und Crashtest-Urteil achten
Airbnb für Autos nimmt deutschen Markt ins Visier
Es ist die Zukunft oder der schlimmste Alptraum - je nachdem, welches Verhältnis man zu Autos hat. Auf speziellen Plattformen im Internet können Privatleute ihre …
Airbnb für Autos nimmt deutschen Markt ins Visier
Wenn dieses Zeichen am Taxi erscheint, sollten Sie die Polizei rufen
Wenn das Schild eines Taxis leuchtet, ist es frei, leuchtet es nicht, ist es besetzt. Doch es gibt noch einen weiteren Hinweis an dem Schild - für den Notfall.
Wenn dieses Zeichen am Taxi erscheint, sollten Sie die Polizei rufen

Kommentare