+
Wie macht sich der Quadro 350 im Test?

Im Test

Quadro3: Das Schweizer Dreirad hat nun einen stärkeren Motor

  • schließen

Seit fünf Jahren gibt es bei uns das Dreirad Quadro3 aus Schweizer Produktion. Nun geht die neueste Generation mit überarbeitetem Motor an den Start.

Die Abgasnorm Euro 4 macht auch vor Rollern nicht halt. Um weiter auf dem Markt Präsenz zeigen zu dürfen, hat darum Quadro sein Dreirad überarbeitet und die dritte Generation für die aktuelle Saison mit einem Aggregat ausgestattet, das nicht nur die geforderten Werte erfüllt, sondern als erfreulichen Nebeneffekt eine Leistungssteigerung um zwei Pferdestärken aufweist und nun mit 29 PS an den Start geht.

Neuer Quadro3 im Test: So macht sich das Dreirad

Die Kraftkur hat dem 220 Kilogramm schweren Dreirad gutgetan. In jeder Lebenslage ist nun ein bisserl mehr Dampf vorhanden, und auf der Autobahn ist fast stets Tempo 130 möglich. Lediglich an langen Steigungen geht ihm die Puste aus. Der Motor dreht wacker bis 8000 U/min, der Begrenzer riegelt nun nicht mehr so abrupt ab wie beim Vorgänger.

Am meisten Spaß hat man mit dem Quadro3 auf kurvigen Strecken.

Den größten Spaß hat man aber weiterhin auf Landstraßen, die nicht einmal gut ausgebaut sein müssen, aber möglichst viele Kurven aufweisen sollten. Denn dank des hydraulisch-pneumatischen Neigetechniksystems HTS, das Quadro als einziger Hersteller anbietet, liegt das Dreirad stets satt und sauber auf der Straße.

Die Vorteile dieser Radführung sind auch für Fahrten im Stadtverkehr sehr beruhigend. Längsrillen, Tramgleise, wechselnde Fahrbahnbeläge und Gullydeckel verlieren ihre Schrecken, sogar bei Regenwetter. Die Bremsen werden mit dem Gefährt gut fertig, es muss aber beherzt zugepackt werden, sollte schneller Stillstand erforderlich sein.

Mehr PS, aber dafür auch mehr Sprit

Beim Durst hat sich der Quadro3 gegenüber den Vorgängern leider auch ein wenig gesteigert: Im Schnitt genehmigte sich der Einzylinder mit 346 Kubikzentimetern Hubraum rund viereinhalb Liter auf 100 Kilometer. Für das überarbeitete Modell verlangt der Schweizer Hersteller 7295 Euro.

Übrigens genügt nach Angaben des Importeurs für das Dreirad der Autoführerschein Klasse B, wenn der Inhaber der Fahrerlaubnis mindestens 21 Jahre alt ist.

Volker Pfau

Can-Am Spyder F3: Easy Rider auf drei Rädern

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nie wieder Scheiben kratzen - mit diesem simplen Trick
Mit diesem grandiosen Trick befreien Sie Ihre Autoscheiben in Sekundenschnelle von Frost - ganz ohne Eiskratzer. Alles, was Sie brauchen, haben Sie schon zuhause.
Nie wieder Scheiben kratzen - mit diesem simplen Trick
Bei Gebrauchtwagenkauf auf ESP und Crashtest-Urteil achten
Mittlerweile gibt es zwar viele moderne Assistenzsysteme, doch nicht alle davon sind serienmäßig verbaut. Käufer von gebrauchten Autos sollten darüber hinaus das …
Bei Gebrauchtwagenkauf auf ESP und Crashtest-Urteil achten
Airbnb für Autos nimmt deutschen Markt ins Visier
Es ist die Zukunft oder der schlimmste Alptraum - je nachdem, welches Verhältnis man zu Autos hat. Auf speziellen Plattformen im Internet können Privatleute ihre …
Airbnb für Autos nimmt deutschen Markt ins Visier
Wenn dieses Zeichen am Taxi erscheint, sollten Sie die Polizei rufen
Wenn das Schild eines Taxis leuchtet, ist es frei, leuchtet es nicht, ist es besetzt. Doch es gibt noch einen weiteren Hinweis an dem Schild - für den Notfall.
Wenn dieses Zeichen am Taxi erscheint, sollten Sie die Polizei rufen

Kommentare