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Radfahrer sollten etwas Tempo rausnehmen. Im Herbst ist es oft rutschig. Foto: Jens Büttner

Radler müssen im Herbst auf Sturzfallen achten

Radfahrer leben oft gefährlich. Das gilt im Herbst erst recht - und zwar lange, bevor es nachts zum ersten Mal friert. Schlechte Sicht und rutschige Straßen können schlimme Folgen haben.

Berlin (dpa/tmn) - Das Risiko, mit dem Fahrrad zu stürzen, steigt. Durch Laub und Nieselregen werden Straßen und Radwege schnell rutschig. Und mit den kürzer werdenden Tagen wird auch die Sicht schlechter, warnt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC). Radfahrer müssen deshalb noch mehr als sonst auf Sturzfallen achten.

Um die Sturzgefahr zu verringern, sollten Radfahrer generell etwas Tempo rausnehmen. ADFC-Verkehrsreferent Wilhelm Hörmann empfiehlt, im Herbst und Winter jederzeit mit rutschigen Stellen zu rechnen und lieber fünf Minuten früher loszufahren als sonst, um entspannt fahren zu können. Unbedingt zu vermeiden sind jetzt Schlenker und scharfe Bremsmanöver. Schlechte Sicht wegen der frühen Dämmerung, Nieselregens oder Nebel erhöht das Risiko für Radler noch.

Umso wichtiger ist dann eine gute Beleuchtung. Sie hilft auch anderen Verkehrsteilnehmern, den Radfahrer besser zu sehen. Deshalb sollten Radfahrer im Herbst bereits in der Dämmerung das Licht anschalten. Gesetzlich vorgeschrieben sind ein Frontscheinwerfer mit weißem Reflektor, ein Rücklicht und zwei rote Reflektoren, Reflexstreifen an den Reifen oder Reflektoren in den Speichen sowie je zwei gelbe Reflektoren an den Pedalen.

Am besten geeignet ist laut ADFC möglichst wartungsfreie Technik: Nabendynamo, LED-Frontscheinwerfer und LED-Rücklicht - am besten mit Standlicht. Nabendynamos rutschen auch bei Nässe oder Schneematsch nicht durch und erzeugen jederzeit genügend Strom, deshalb sind die gegenüber Seitenläufer-Dynamos klar im Vorteil. Zu empfehlen sind außerdem helle Kleidung und zusätzliche Reflektoren an Jacke, Hose oder Helm.

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