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Besitzer dieses Autos dürfen sich freuen: Der Range Rover Evoque ist laut dem Branchendienst Schwacke nach drei Jahren noch besonders viel wert. Foto: Land Rover/Nick Dimbleby

Range Rover Evoque ist das wertstabilste Auto

Maintal (dpa/tmn) - Die größte Krux beim Neuwagenkauf ist der Wertverlust. Viele Modelle lassen sich nach ein paar Jahren nur noch für die Hälfte des einstigen Listenpreises weiterverkaufen - aber eben nicht alle: SUVs beispielsweise sind vergleichsweise wertstabil.

SUVs sind bei Deutschlands Autofahrern beliebt. Deshalb sind Modelle dieser Fahrzeugklasse auch besonders wertstabil, berichtet der Marktbeobachter Schwacke. Das ist gut für Halter der sportlichen Geländewagen, die ihr Auto weiterverkaufen wollen, und weniger erfreulich für Gebrauchtwagenkäufer. Den geringsten prozentualen Preisverfall nach drei Jahren hat laut Schwacke aktuell der Range Rover Evoque eD4 Pure von Land Rover mit einem Restwert von 69,6 Prozent des einstigen Listenpreises bei 45 000 Kilometern Laufleistung. In seiner Klasse folgen ihm der BMW X3 xDrive35d Automatik (69,3 Prozent) und der Audi Q3 2.0 TDI (68,5 Prozent).

Vergleichsweise wertbeständig sind auch Kleinwagen, in deren Segment aktuell der Mini Cooper SD Countryman mit einem Restwert von 68,5 Prozent nach drei Jahren und 30 000 Kilometern am besten dasteht. Wie Schwacke weiter ermittelt hat, fahren diesem Modell der Mini Cooper Clubman Soho (66,7 Prozent) und der Audi A1 1.4 TFSI Sportback Attraction (66,2 Prozent) hinterher.

Für das aktuelle Restwert-Ranking haben die Preisexperten von Schwacke noch vier weitere populäre Fahrzeugsegmente analysiert. Wertstabilster Kleinstwagen von den vor drei Jahren erstmals zugelassenen Autos seiner Klasse ist demnach der VW Up BlueMotion in der Ausstattung Move up mit einem Restwert von 65,2 Prozent. In der unteren Mittelklasse steht der BMW 125i Coupé an der Spitze (63,8 Prozent), in der Mittelklasse der Audi A5 1.8 TFSI Sportback Multitronic (62,8 Prozent) und bei den Kompakt-Vans der Toyota Verso S 1.33 VVT-i Cool (63,8 Prozent).

Laut Schwacke ist der Wertverlust der größte Kostenfaktor beim Neuwagenkauf: Viele Modelle verlieren innerhalb von drei Jahren nach dem Kauf bis zu 50 Prozent ihres Listenpreises. Bei etwas teureren Autos könne sich das schnell auf mehrere zehntausend Euro summieren.

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