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Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (li.) stellt gemeinsam mit DVR-Vizepräsident Dr. Hans-Joachim Wolff die neuen Plakatmotive der Unfallpräventionskampagne „Risiko raus!“ vor.

Schocken diese Bilder Raser und Drängler?

Der Papi auf einer Wolke oder ein brennendes Auto  - solche Bilder malen Kinder, wenn die einen schweren Unfall erleben mussten. Die neue Kampagne "Risiko raus!" vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) ist sehr emotional.

„'Risiko raus!' soll egoistische Raser und Drängler ebenso an ihre Verantwortung erinnern wie Verkehrsteilnehmer, die sich durch Ablenkung wie Mobiltelefon und Radio oder durch Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Zeitdruck oder Müdigkeit riskant verhalten. Schon eine Sekunde Unaufmerksamkeit kann im komplexen Verkehrsgeschehen schwerwiegende Folgen haben,“ so Dr. Wolff.

Drei verschiedene Motive im Stile von Kinderzeichnungen zeigen nachdrücklich, dass Unaufmerksamkeit und Risikobereitschaft im Straßenverkehr tragische Folgen haben können.

"Risiko raus!" - Motive der neuen Plakat-Kampagne

"Runter vom Gas"- das sind die neuen Warnplakate

Die Bilder wurden in enger Absprache mit Kinderpsychologen den Zeichnungen nachempfunden, die Kinder im Vorschul- bzw. Grundschulalter malen, die ein schweres Unfallereignis in der Familie erleben mussten.

Im Jahr 2010 wurden nach vorläufigen Zahlen auf Deutschlands Straßen 3.651 Personen getötet. Das waren zwölf Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Auch bei den Verletzten gab es gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang, und zwar um 6,7 Prozent auf rund 371.140 Personen. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung darf nicht vergessen werden, dass immer noch durchschnittlich zehn Menschen täglich im Straßenverkehr sterben und mehr als 1.000 verletzt werden. 430 Menschen starben 2010 auf deutschen Autobahnen.

In den kommenden Wochen werden bundesweit mehr als 700 Plakate an Autobahnen und Raststätten für Rücksichtnahme und Verantwortung im Straßenverkehr sensibilisieren.

mm/tz

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