Vom rassigen Sportwagen bis hin zum sparsamen Kleinwagen - das haben die Hersteller aus dem Ausland für heuer in der Pipeline:

- Neben den deutschen Herstellern, über deren Neuigkeiten wir bereits letzte Woche ausführlich an dieser Stelle berichtet haben, haben auch die anderen Europäer viel zu bieten. Bei Renault etwa geht die mutige Design-Offensive ungebrochen weiter. Der Megane bekommt viele freche Schwestern: Stufenheck, Kombi und Cabrio stehen ab Sommer ante portas. Beim Scenic ist noch ein Großer mit langem Radstand und mit sieben Sitzen zu erwarten.

Um an den Erfolg des festen Faltdach-Cabrios 206 CC anzuknüpfen, wird in Genf Anfang März der Peugeot 307 CC vorgestellt, der dann im Spätsommer auch auf die Straße kommen soll. Vielfalt heißt es hingegen ab Mai beim Pluriel von Citroen. Der modular aufgebaute Viersitzer will Limousine, Cabrio und Spider in einem sein. Basierend auf dem fünftürigen C3 überragt er diesen um drei Zentimeter. Stufe eins vom geschlossenen Viersitzer zum Cabrio vollzieht sich durch das Zurückfahren des Daches, das sich im Kofferraum verstauen lässt. Mit einigen Handgriffen sollen sich dann die jeweils rund zwölf Kilogramm schweren Alu-Seitenbögen entfernen lassen und ein Spider entsteht so. Klappt man noch die hinteren Sitze um, entsteht hinter den Vordersitzen eine Pickup-ähnliche Ladefläche. Für den Antrieb stehen zwei Aggregate zur Auswahl: Ein 1,4-l-Motor mit 75 und ein 1,6-l-Triebwerk mit 110 PS. <BR><BR>Fiat schickt schon im Januar den Stilo Kombi ins Rennen. Im April folgt dann der neue facegeliftete Barchetta. Im September öffnet sich der Vorhang für den dreitürigen New Small als Panda-Ersatz. <BR><BR>Bei Alfa Romeo gibt es viel Motorpflege und einen großen Wurf. Der Reigen beginnt beim Multijet-Common Rail-1.9 JTD-16V-Motor im Alfa 147, Alfa156 und dem Sportwagon. Es folgen im Februar der Alfa 147 GTA und im Juni ein Facelift für den Spider und den GTV sowie Pflegemaßnahmen für weitere Modelle. Der Knaller kommt kurz nach der IAA mit dem zweitürigen Alfa Sprint. Ab November ist ein bildschönes, viersitziges Coupe auf Basis der Plattform und mit dem Radstand von 2,60 Meter des Alfa156 Sportwagon zu erwarten. <BR><BR>Aus dem Hause des Formel-1-Weltmeisters Schumacher ist die Markteinführung des Ferrari 360 Challenge Stradale zu erwarten. Schwester Maserati präsentiert auf der IAA erstmals den neuen Maserati Quattro Porte, eine Oberklasse-Limousine, die noch Ende 2003 in den Markt eingeführt wird. <BR><BR>Aus Skandinavien kommt im Januar der neue Volvo XC90 zu den Händlern. Im frühen Sommer folgen dann die Kraftprotze S60 R und V70 R. Mit einem 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbomotor mit 300 PS sprinten die schnellen Elche unter sechs Sekunden auf die 100 km/h-Marke. Zudem ist der unter anderem für den XC 90 entwickelte Allradantrieb an Bord. Die Kraft wird wahlweise über ein neues manuelles Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder eine Fünf-Gang-Automatik mit Geartronic-Funktion übertragen. Für den Herbst steht noch die Vorstellung der Mittelklässler S40 und V50 in den Planungsbüchern. <BR><BR>Bei Saab soll hingegen das 9-3 Cabriolet an die große Tradition der Schweden in Sachen Offenheit anknüpfen. Markteinführung ist im August. Bei Seat glänzt der Cordoba mit vergrößertem Radstand, Skoda setzt Akzente vor allem durch die Pflege der aktuellen Modellreihen. <BR><BR>Beim Blick über den Ozean wird Chrysler im Januar den Jeep Cherokee mit dem 2,8 Liter großen Common Rail-Triebwerk mit 150 PS sowie Fünfgang-Automatik einsetzen. Voraussichtlich im Frühjahr erwartet die Offroad-Fans dann der Jeep Wrangler Rubicon, der über elektrisch zuschaltbare Differenzialsperren für Vorder- und Hinterachse und eine Geländereduktion von 4:1 verfügt. <BR><BR>Das Highlight für die Marke Chrysler ist im September jedoch das neue, zweisitzige Sportcoupé Chrysler Crossfire mit Technik-Komponenten von Mercedes-Benz. Für heftigen Vortrieb sorgt ein 215 PS starker 3,2-Liter-V6-Motor. Wie bei Porsche fährt ab 80 km/h am Heck automatisch ein Spoiler aus. Bei General Motors ist der Cadillac CTS für Individualisten zu Beginn des Jahres zu haben. <BR><BR>Fast alle Japaner wollen ihren Anteil am Zulassungskuchen erhöhen. Frech und frisch gestylt tritt der neue Nissan Micra im Februar an. Auffälligstes Merkmal des neuen Kleinwagens sind die ellipsenförmigen Scheinwerfer. Sie sind wirkungsvoll hoch auf die Motorhaube aufgesetzt. Nach dem zweisitzigen Nissan 350 Z Sportcoupé mit einem 3,5-Liter-V6-Motor und 287 PS kann man sich dann ab Herbst die Augen verdrehen. <BR><BR>Land Cruiser mit deutlichen Verfeinerungen zum Edlen heißt bei Toyota die Vorspeise für 2003. Das Frühjahr bringt den neuen Avensis, der deutlich größer als sein Vorgänger ausfallen wird. In Sachen Sicherheit kommen hier erstmals Knie-Airbags zum Einsatz. Nach den Franzosen wollen nun auch die Japaner mit Partikelfiltern im Diesel-Motor die Luft in Deutschland sauber halten. Der D-4D 2.0 ist mit einem neuen Sauber-Filter ausgerüstet. Die Benziner-Palette reicht von 1,8- bis 2,4 Liter-Hubraum. <BR><BR>Zum Bringer bei Honda soll die neue Accord Limousine werden, deren Verkaufsstart im Januar 2003 angesetzt ist. Der eigenwillige Mazda 2 rollt im April zu den Händlern. Bei ihm lassen sich die Fondtüren bis zu einem Winkel von 80 Grad öffnen. Und für die Liebhaber schicker Sportler mit Kreiskolben-Motor erfährt der neue RX-8 im Sommer eine anspruchsvolle Aufwertung. <BR><BR>Gleich zu Beginn des Jahres präsentiert Mitsubishi ein Facelift des guten alten Pajero. Später im Frühjahr wird ein neuer Sport Utility Vehicle (SUV) vorgestellt. Im Herbst 2003 kehrt der Lancer als Limousine und Kombi auf den deutschen Markt zurück. Bei Daihatsu wird der Cuore neu aufgelegt. Subaru hat für den Februar den Impreza im Planungs-Kalender. Zur IAA kommt der neue Justy. <BR><BR>Da können sich auch die Koreaner nicht lumpen lassen: Kia wagt sich in Europa erstmals in das anspruchsvolle Fahrwasser der gehobenen Mittelklasse. Opirus heißt das knapp fünf Meter lange Schlachtschiff, das im Herbst erwartet wird. Der neue Sorento soll vorher die Neugierigen zu den Händlern locken. Bei Daewoo tritt im Februar der Evanda 2.0 die Nachfolge des Leganza in der Mittelklasse an. Richtig schick verspricht zur Jahresmitte der neue Nubira zu werden. Bei Hyundai bekommt der Accent ein Facelift verpasst, im September der Elantra. Ferner steht noch der Oberklassen-Aspirant XG 350 vor einer Überarbeitung.<BR>

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