Mit Raum und Chic

München - Peugeot stockt auf: Nach der Limousine und dem Cabrio steht nun auch eine Kombiversion des Peugeot 207 beim Händler. Im 207 SW verbinden die Franzosen erstaunlich viel Raum mit Chic. Der von seinen Maßen her irgendwo zwischen Klein- und Kompaktklasse angesiedelte Franzose bietet beachtlich viel Platz, eine formschöne Karosserie und eine breite Motorenauswahl.

Die Preisliste beginnt bei 12 800 Euro für die Version "Filou" mit einem 73 PS starken 1,4-Liter-Benzinmotor und endet bei 19 450 Euro für den "Sport" mit einem 1,6-Liter-Diesel und 120 PS. Ab Oktober erhöht Peugeot allerdings die Einführungspreise um jeweils 650 Euro.

Besonders glänzen kann der Fünfsitzer in der Disziplin "Raum". Je nach Ausnutzung des Gepäckabteils gehen zwischen 337 Liter und 1258 Liter in den dank der niedrigen Ladekante leicht zugänglichen Kofferraum. Zum Vergleich: Beim Vorgänger 206 SW lag die Spanne zwischen 270 und 923 Liter. Die beiden höherwertigen Versionen "Tendence" und "Sport" verfügen überdies über eine Heckscheibe, die man zur Beladung mit kleineren Gegenständen getrennt öffnen kann.

Ebenfalls nur diesen beiden Varianten und nicht der Basisversion Filou vorbehalten ist das Panorama-Glasdach mit seiner Fläche von einem Quadratmeter und serienmäßiger elektrischer Jalousie. Beim Antrieb hat der Kunde die Wahl zwischen drei Benzin- und zwei Dieselmotoren. Als Einstieg dient der 1,4-Liter-Ottomotor mit 73 PS, gefolgt von einem Aggregat gleichen Hubraums aus der Kooperation mit BMW. Dieses verfügt über eine variable Ventilsteuerung (VTi) und leistet 95 PS. Auch der 1, 6-Liter-Motor stammt aus der Zusammenarbeit mit BMW, fährt ebenfalls mit VTi- Technik und steht mit 120 PS in den Datenblättern.

Bei den Selbstzündern offerieren die Franzosen zwei Triebwerke mit jeweils 1,6 Liter Hubraum. Beide Aggregate sind erwartungsgemäß mit Rußpartikelfilter ausgestattet und leisten 90 PS beziehungsweise 109 PS. Die Sicherheitsausstattung ist dagegen leider nur in der höchsten Ausstattungsstufe "Sport" wirklich komplett, weil nur hier ESP zum Serienumfang gehört. Für die anderen Varianten gibt es die formidable elektronische Anti-Schleuder-Hilfe nur gegen 460 Euro Aufpreis. Vier Airbags sind aber immer an Bord, Vorhangairbags sind dagegen jedoch nicht für die Basisversion erhältlich.

Dennoch schafft der neue Kombi hervorragend den Spagat zwischen Praktikabilität und Lifestyle, was in dieser Fahrzeugklasse eher selten ist. Den leichten Mängeln in der Sicherheitsausstattung stehen so Vorzüge bei Variabilität und Innenraumgestaltung gegenüber. Und zudem haben die Franzosen ihren kleinen Kombi so tief eingepreist, dass er auch in dieser Disziplin kaum einen seiner Wettbewerber fürchten muss.

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