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US-Verkehrsbehörde zieht Honda zur Rechenschaft.

59 Millionen Euro

Honda muss Rekordstrafe in den USA zahlen

Der japanische Autobauer Honda muss in den USA eine Rekordstrafe vor 70 Millionen Dollar (59 Millionen Euro) zahlen. Der Grund: falsche Angaben über Tote und Verletzte.

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA verhängte die Geldbuße am Donnerstag, weil der Konzern in seiner Unfallstatistik zu niedrige Angaben über Tote und Verletzte gemacht haben soll. "Honda und alle Autobauer haben eine Verantwortung für die Sicherheit, die sie erfüllen müssen. Da gibt es keine Entschuldigungen", sagte US-Verkehrsminister Anthony Foxx.

Die NHTSA strafte Honda mit 35 Millionen Dollar dafür ab, der Behörde zwischen 2003 und 2014 mehr als 1700 Verletzungs- und Todesfälle nicht korrekt gemeldet zu haben. Eine zweite Strafe von 35 Millionen Dollar erhielt der japanische Autobauer, weil er im gleichen Zeitraum die Meldung von Garantieansprüchen von Kunden versäumte. Die Doppelstrafe ist die höchste von der NHTSA jemals verhängte Geldsumme.

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AFP

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