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Begeistert: Redakteur Armin Geier packte bei der Rückgabe seines Testautos der Blues.

In diesem Wagen ist Musik drin …

Ja, ich gebe es zu! Als ich den brandneuen Grand Scenic nach zwei Wochen Test wieder abgeben musste, strich ich dem Wagen kurz zärtlich über die Motorhaube. Bin auch nur ein Mann.

Renault Grand Scenic Energy dCi 130 eco

Leistung: 96 kW oder 130 PS

Verbrauch: 4,4 l auf 100 Kilometer

CO2-Emmission: 115 Gramm pro Kilometer

Höchstgeschwindigkeit: 195 km/h

Beschleunigung: von 0 auf 100 in 10,5 Sekunden

Gewicht: 1604 kg

Schaltung: Sechs-Gang-Getriebe (wahlweise auch Automatik)

Tankgröße: 60 Liter.

Preis: 21.000 Euro Einstiegspreis; unser Modell ab 26.700 Euro

Ich hatte ihn einfach liebgewonnen. Warum? Weil bei diesem Auto einfach alles stimmt: Es ist geräumig, praktisch, sparsam – und einfach cool. Und wer sich noch die Edition mit dem Bose-Soundsystem bestellt (gegen Aufpreis), kann ohne Einschränkung behaupten: In diesem Auto ist voll Musik drin!
Schon beim ersten Sitzen im neuen Grand Scenic (wir testeten die Energy dCi 130 eco Variante) fällt einem sofort positiv auf: Die riesige Panorama-Frontscheibe sorgt für den vollen Durchblick. Zudem sitzt man auch noch etwas höher: Da entgeht dem Auge nichts. Perfekt. Und selten gab es ein Auto, wo die Amaturen so intelligent angeordnet sind: Jeder Knopf – sei es von der Warnblickanlage, über die Sitzheizung bis zum Scheibenwischer sitzt hier an dem Ort, an dem man ihn erwartet. Der Autor dieser Zeilen musste bei seiner 2-Wochen-Testphase nicht ein einziges Mal in der Betriebsanleitung blättern, um etwas zu finden (das gab’s noch nie!). 

Und der Motor? Mit was der Grand Scenic Energy DCI natürlich brilliert, ist mit seinem Verbrauch: Beim Test kam der Wagen doch tatsächlich mit den versprochenen 4,4 Litern auf 100 Kilometer aus. Das schont wirklich die Umwelt (Start&Stopp gibt es übrigens serienmäßig und senkt den Verbrauch besonders bei Städtern erheblich). Zudem haben die Franzosen alles getan, um mit den neuen Energy dCi Motoren den CO2-Ausstoß zu verringern. Erfolgreich – mit 115 Gramm pro Kilometer liegt das Auto im Bereich eines winzigen Zweitürers.

Aber: Der Wagen fährt sich dennoch spritzig, läuft absolut rund und sanft. Oft vergisst man gar, dass es sich um einen Diesel handelt. Einziges Manko: Ab einer Geschwindigkeit von 150 Stundenkilometern fehlt es etwas an Zugkraft.

Egal – bei so viel Durchblick, will eh niemand durch die Landschaft rasen. Und falls doch: Es gibt auch noch eine 150-PS-Variante. Cool.

Armin Geier

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