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Noch mehr Power: Megane RS mit 250 PS ab 26 950 Euro

Renault: Sport, Spaß und Spider

Renault und sportliches Autofahren passt gut zusammen – davon wissen nicht nur Formel 1-Weltmeister wie Alain Prost, Michael Schumacher oder Fernando Alonso ein Lied zu singen, die allesamt WM-Titel mit Renault- Power gewannen.

Bei den Serienautos haben sich die Franzosen längst einen Namen gemacht als Schmiede für relativ erschwingliche, sportliche Klein- und Kompaktwagen. Die jüngsten Modelle Renault Twingo und Clio Gordini R.S. führen jetzt diese Tradition fort.

Preiswert, wendig und weiß-blau. Renaults jüngste Interpretation von Sportlichkeit ist eine Hommage an die eigene Tradition: Amédée Gordini optimierte in den 60er Jahren Renault-Modelle für die Rennstrecke. Deshalb erstrahlen die neuen R.S.-Versionen von Renault Twingo und Clio in kräftigem Gordini-Blau mit zwei weißen Streifen. Für 2000 Euro Aufpreis im Vergleich zum normalen Twingo R.S. bietet der kleinere der beiden Gordinis passende Extras wie Ledersportsitze und 17-Zoll- Alus, aber auch Komfortausstattung wie eine Klimaautomatik. Sein 133 PS starker 1.6-Liter-Motor bringt ihn in 8,7 Sekunden auf 100 km/h und wenn’s sein muss bis auf 201 km/h Spitze – und das mit einem ab 4000 Umdrehungen prächtig röhrenden Sound.

 Mit seinem knackigen Fahrwerk bringt der kleine Twingo Gordini R.S. für überschaubare 16 990 Euro jenen Fahrspaß, den man sich von seinem sportlichen Aussehen her erwartet. Wie der Sound kommt allerdings auch der kräftige Schub des Motors erst bei höheren Drehzahlen zur Geltung.

Preiswert , wendig und weißblau: Renault Twingo im Gordini- Look

Auch der etwas größere Clio legt jetzt einen besonders sportlichen Auftritt im Gordini- Outfit hin. Mit 25 300 Euro kostet er ähnlich viel Aufpreis wie der Gordini-Twingo. 201 PS bringen 224 km/h Spitze und katapultieren den weißblauen Franzosen in 6,9 s auf 100 km/h. Problem nur: Preislich liegt der Gordini-Clio empfindlich nah an seinem größeren sportlichen Bruder, denn für angemessene 26 950 hat Renault eine Kategorie höher einen besondersrasanten Sportler im Programm. Der Mégane RS ist eine Rennsemmeln par excellence 250 PS, knackiges Fahrwerk, direkte Lenkung, perfekte Recaro-Sportsitze – der Kompakt- Sportler macht eine überzeugende Figur sowohl auf der Rennstrecke als auch sonntags beim Croissants-Holen in der Bäckerei.

Wem solche GTI-Jäger grundsätzlich zu weichgespült sind, der schnappt sich vielleicht lieber gebraucht als Drittauto den Urahn kompromissloser Sportlichkeit von Renault: den Sport Spider. 1995, im Jahr des Schumacher-Triumphes mit Benetton-Renault, sorgte der Zweisitzer ohne jeglichen Komfort und mit jeder Menge unverfälschtem Fahrspaß für Furore. Nur 930 kg leicht, da genügten 147 PS für 215 km/h, die hinter dem knappen Windabweiser und ohne Verdeck wie gefühlte 300 wirkten. Eine Rennserie im Vorprogramm der Formel 1 machte den Kult- Status perfekt, den sich die Gordini-Modelle erst noch verdienen müssen.

RALF SCHÜTZ

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