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Japaner in neuem Kleid: So dürfte der Qashqai Bestseller im Hause Nissan bleiben.

Gute-Laune-Feeling

So ist der neue Nissan Qashqai

Er läuft und läuft und läuft: Die Beliebtheit des Nissan Qashqai ist seit seiner Markteinführung 2007 ungebrochen. Nun ist der neue Qashqai am Start

150.000 Exemplare des Begründers des Crossover-Segments haben allein in Deutschland ihre Besitzer gefunden. Eines seiner Geheimnisse mag das zeitlose Design sein. Dennoch wurde es nach sieben Jahren jetzt doch Zeit, das Karosseriekleid des Japaners aufzuhübschen. Seit Februar 2014 ist das „Rennpferd im Stall“, wie es ein Sprecher formuliert, in neuem Look, mit mehr technischen Features und u.a. einem neuen Basismotor beim Händler zu ordern.

Wir haben den neuen Qashqai etwas kennenlernen dürfen – der erste Eindruck: Richtig gut! Das Design sei „keine Revolution, eher Evolution“ gibt man sich bei Nissan bescheiden. Der Qashqai ist flacher, ein wenig breiter und länger (plus fünf Zentimeter) als der Vorgänger – das sorgt für einen athletischeren Eindruck. Dazu wurden die Konturen geschärft – hier ein Knick, dort eine Falte und der V-förmige Kühlergrill ein wenig verbreitert.

Das schmale LED-Tagfahrlicht ist serienmäßig und verleiht eine zusätzliche Prise Dynamik. An der von vielen Crossover-Fahrern geschätzten höheren Sitzposition hat sich nichts geändert. Wohl aber am Raumgefühl. Trotz flacherer Außenmaße finden große Fahrer viel Platz im Inneren und stoßen nirgends an. Auch auf der Rückbank nicht, wo es sich bequem reisen lässt.

Nissan Qashqai Cockpit.

Praktisch geht‘s bei der Aufteilung von Mittelkonsole und Cockpit zu, viel Platz, alles im Blick und im Griff sowie intuitiv bedienbar. Erwähnenswert ist das neue zwischen Tacho und Drehzahlmesser angebrachte Display. Mit den Bedientasten am Lenkrad lässt sich hier leicht durch Menüs scrollen. Gute-Laune-Feeling bringt der Blick in den Kofferraum (Volumen 430 Liter) – seine Ladefläche ist jetzt eben, variabel eingebaute Bodenplatten lassen 16 verschiedene Einstellungen für Beladungen zu. So kullert kein Einkauf mehr aus der Tüte.

Mit an Bord fährt jede Menge Sicherheit: Da gibt es das Nissan Safety Shield u.a. mit Notbrems-Assistenten, Toter-WinkelWarner und Verkehrszeichenerkennung, einen Spurhalte- und Parkassistenten und vieles mehr. Unsere Eindrücke vom 1,2-Liter-Benziner mit 115 PS sowie dem 1,5 dCi mit 110 PS: Beide gehen sehr gut, ziehen von unten prima ab. Uns erfreut der dezente aber rustikale Dieselsound – passt gut zum Wagen.

Der Benziner hingegen punktet mit großer Laufruhe. Überrascht hat der Verbrauch: Den Diesel fuhren wir mit nur 4,4 Liter (Herstellerangabe 3,8 Liter), den Benziner mit 6,3 bei angegebenen 5,6 Litern. Preislich beginnt der Qashqai bei 19.940 Euro.

Fazit

Praktisch, dynamisch, sparsam und schick.

K. Basaran

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