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Ist als Fünf- und als Siebensitzer bestellbar: Peugeot 5008 mit viel Ausstattung ab 21 500 Euro

Salon-Löwe für Familien

Einen kompakten familientauglichen Van suchte man in der Modellpalette von Peugeot bislang vergebens. Das ändert sich jetzt mit der Einführung des 5008. Der Franzose ist ein Salon-Löwe für Familien.

Den 4,53 m langen Fünfsitzer kann man gegen 700 Euro Aufpreis mit einer dritten Sitzreihe zum Siebensitzer aufrüsten; er ordnet sich in der Angebotspalette der Franzosen unter dem großen Van 807 ein.

Der Neuling tritt damit gegen den Volkswagen Touran, Opel Zafira oder Renault Grand Scénic an; die Preise beginnen bei 21 500 Euro. Der familienfreundliche Franzose kann bis zu 679 Liter Gepäck aufnehmen. Werden die Sitze umgeklappt, steigt das Volumen auf 1754 Liter. Die Ladekante ist angenehm niedrig und die große, weit aufschwingenden Heckklappe lässt sich auch von kleinen Erwachsenen leicht schließen.

Die optionale dritte Sitzreihe ist eher für Kinder geeignet. Zwar findet auch ein Erwachsener bis zu einer Körpergröße von 1,65 Metern gerade noch Platz, doch auf längeren Strecken dürfte die mangelnde Kopffreiheit die Reiselust verderben. Leichter fällt es da, auf einem der drei Einzelsitzen der zweiten Reihe Platz zu nehmen. Zwar sind die Sitze weniger für stämmige als für schmale Menschen gebaut, doch sie bieten bequemen Platz mit guter Kopf- und Beinfreiheit. Jeder Sitz lässt Salon-Löwe für Familien

Viel Platz: Der Kofferraum fasst bis zu 1754 Liter.

Der Peugeot 5008 ist ein klassischer Kompakt-Van mit dezenter Optik sich um 13 Zentimeter längs verschieben, zusammenklappen und komplett im Boden versenken. Komfortabler als die zweite Sitzreihe sind die Plätze ganz vorn. Sowohl Fahrer als auch Beifahrer nehmen in bequemen Sesseln Platz, die auch bei flotter Fahrt genug Seitenhalt bieten. Aufgrund der erhöhten Sitzposition genießt man eine gute Rundumsicht, durch die große Windschutzscheibe gibt es einen reisefreundlichen Ausblick. Das Cockpit ist als ergonomischer Arbeitsplatz um den Fahrer herum aufgebaut, eine breite Mittelkonsole verfügt über Becherhalter und Fächer für diverse Utensilien. Die Kippschalter und Bedienelemente für Klima, Radio und Navigation sind griffgünstig platziert. Gegen 600 Euro Aufpreis sind als Paket Abstandswarner, Reifendruckkontrolle und ein Head-Up-Display erhältlich, das beispielsweise die aktuelle Geschwindigkeit direkt ins Sichtfeld des Fahrers projiziert.

Je nach Ausstattungsniveau reicht die Anmutung der Innenraummaterialien von solide bis hochwertig. Das ohnehin gediegene Raumgefühl auf den vorderen Plätzen kann durch das fast 1,7 Quadratmeter große Panoramaglasdach bis in die dritte Sitzreihe ausgeweitet werden. Das Glasdach ist ab der mittleren Ausstattungslinie „Premium“ serienmäßig an Bord.

Feine Sache: Wichtige Infos im Head-up-Display

Antriebsseitig stehen zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren mit jeweils vier Zylindern zur Auswahl: Der 1,6-l-Ottomotor leistet 120 PS, der 1,6-l- Turbobenziner 156 PS. Bei den Selbstzündern kommen der 1,6-l-Motor mit 109 PS und der 2,0-l-Motor mit 150 PS zum Einsatz. Besonders der stärkere der beiden Diesel dürfte für Familien geeignet sein, denn sein maximales Drehmoment von 340 Nm stellt genug Kraft bereit, um auch ordentlich beladen gut von der Stelle zu kommen. Serienmäßig ist der Kompakt-Van stets mit Bordcomputer und manueller Klimaanlage, sechs Airbags, dem Schleuderschutz ESP sowie einer „lernfähigen“ Antriebsschlupfregelung ausgestattet. Sie soll die Traktion auf Eis und Schnee verbessern.

Wird der Siebensitzer bestellt, verfügt dieser serienmäßig über große Vorhangairbags, die auch die Passagiere der dritten Sitzreihe bei einem Unfall schützen.

osw.

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