Schon gefahren: Fiat Stilo jetzt auch als Kombi

- Flotter Lastesel aus Turin

<P>Doch der Wille zum Überleben ist groß, sei es beim neu eingesetzten Management oder bei der gesamten Belegschaft. Mit neuen und besseren Produkten, verbesserter Qualität und geänderter Marketingstrategie will man wieder aus der Krise kommen. </P><P><BR>Erstes sichtbares Ergebnis ist die Modellerweiterung des Fiat Stilo. Ab dem 25. Januar 2003 kommt der Stilo Multi Wagon auf den deutschen Markt. Der kompakte Mittelklasse-Kombi, der hohe Funktionalität und ein gutes Preis/Leistungsverhältnis bietet, soll schon im ersten Jahr ein Verkaufsvolumen von 10 000 Einheiten bringen. Bei uns wird er wahlweise mit vier Motoren (zwei Benziner, zwei Turbodiesel-Direkteinspritzer) und zwei Austattungsversionen (Active und Dynamic) angeboten. </P><P><BR>Der Multi Wagon wirkt auf den ersten Blick solide und robust, seine Linien sind mehr konservativ als aufregend, der hohe Aufbau, die grossen Fenster und das massive Heck versprechen üppige Dimensionen im Innenraum. Das breite und bullige Heck birgt eine tief in den Stoßfänger reichende Heckklappe. Was ein leichtes Beladen des ebenen, voll ausgekleideten Gepäckabteils garantiert, das bis zu 550 Liter fasst. Die asymetrisch geteilte Rücksitzbank läßt sich umklappen und gegen Aufpreis auch getrennt oder komplett um 16 Zentimeter nach vorn oder hinten verschieben. Der variable Gepäckraum faßt dann bis zu 1480 Liter. Ein weiteres praktisches Detail: Das Fenster in der Heckklappe kann separat geöffnet werden. </P><P><BR>Auch für die Passagiere gibt es viel Platz im Innenraum, zahlreiche Ablage- und Staufächer, Klapptische an der Rückenlehne, einen in den Rücksitz integrierten Kindersitz und einen Skisack. Und schon in der Basisausstattung (Active) bekommt man in Serie noch Servolenkung, ABS mit EBD und Bremsassistent, ESP, wärmedämmende Verglasung, Nebelscheinwerfer, Radio mit Kassette und sechs Lautsprechern und elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel hinzu. </P><P><BR>Bei der Version Dynamic gibt es zudem noch Klimaanlage, Ablagefach unter dem Fahrersitz und das zu öffnende Heckfenster. Auf Wunsch und gegen Aufpreis kann man noch zahlreiche andere Ausstattungsdetails wie Lederpolsterung, einen Regensensor oder eine Einparkhilfe bekommen. Für die Sicherheit sorgen neben der robusten Karosserie zwei Front-Airbags, vier Seiten-Airbags(hinten optional), sowie zwei Kopf-Airbags, dazu Kopfstützen auf allen Sitzen, Isofix-Arretierungen für Kindersitze und das Feuerschutzsystem FPS. </P><P><BR>Die Motoren des frontgetriebenen Kombi bieten ordentliche Fahrleistungen, eine angenehme Laufruhe und einen angemessenen Verbrauch. Basismotor ist ein Vierventil-Vierzylinder mit 1600 ccm und einer Leistung von 103 PS. Er beschleunigt das Auto in 11,4 sek. auf Tempo 100, bringt es auf eine Spitze von 183 km/h und verbraucht im Mix 7,6 Liter auf 100 km. Das 1,8-Liter-Vierventil-Triebwerk mit 133 PS ist sehr drehfreudig, spurtet in 10,8 sek. auf 100 km/h, ist bis zu 200 km/h schnell und schluckt 8,3 Liter auf 100 km. </P><P><BR>Wirtschaftlich ist der 1,9-Liter-Common-Rail-Diesel, der 80 PS leistet, den Standardspurt in 13,8 sek. erledigt, maximal 170 km/h schnell ist und maßvolle 5,6 Liter Diesel verbraucht. Wirtschaftlich und durchzugsstark ist dann noch der 1,9-Liter-Diesel mit Turbolader und Ladeluftkühler, der 115 PS stark ist, in 11,2 sek. auf Tempo 100 beschleunigt, eine Spitze von 190 km/h ausweist und gleichfalls nur 5,6 Liter auf 100 km/h konsumiert. </P><P><BR>Alle Motoren sind mit gut abgestimmten Fünfganggetriebe ausgestattet, eine Automatik lässt vorläufig noch auf sich warten. Letztendlich noch der Preis des in vieler Hinsicht empfehlenswerten Fiat Stilo Multi Wagon: Je nach Motorisierung und Ausstattung bezahlt man zwischen 17 000 und 20 700 Euro. </P>

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