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Auffrischung kurz nach dem Jahreswechsel: Seat hat dem kompakten Leon unter anderem ein leicht nachgeschärftes Design spendiert. 

Facelift

Seat Leon mit neuer Elektronik und sparsameren Motoren

Die spanische VW-Tochter Seat bringt kurz nach dem Start in das neue Jahr ihren überarbeiteten Leon auf den Markt. Was ändert sich beim kompakten Golf-Verwandten?

Seat macht den Leon fit für die zweite Halbzeit. Kurz nach dem Jahreswechsel bringt die spanische VW-Tochter den südländischen Cousin des Golf mit nachgeschärftem Design, neuer Elektronik und sparsameren Motoren in den Handel, kündigte das Unternehmen in Barcelona an.

Wie sich die Preise für den weiterhin als Drei- und Fünftürer oder als Kombi ST angebotenen Leon ändern, ist noch unbekannt. Zu erkennen ist der Leon an schärferen Linien und charakteristischeren Scheinwerfern mit LED-Technologie, punkten will er vor allem mit intelligenten Assistenzsystemen: So fährt er laut Seat bis Tempo 60 jetzt nahezu automatisch durch den Stau, eine Notbremsfunktion kann im Ernstfall reagieren. Die Kamera erkennt künftig mehr Verkehrszeichen, die Elektronik mehr Parklücken. Außerdem schafft eine elektronische Handbremse etwas mehr Platz in der Mittelkonsole.

Unter der Haube gibt es dem Hersteller zufolge zunächst Benzin-Motoren mit 81 kW/110 PS bis 132 kW/180 PS und Diesel, die eine Leistungsspanne von 85 kW/115 PS bis 134 kW/182 PS abdecken. Neu in der Palette ist der 1,6 Liter große Basisdiesel, mit dem Seat den Verbrauch nach eigenen Angaben auf 4,3 Liter und den CO2-Ausstoß auf 115 g/km drückt. Außerdem haben die Spanier auch weiterhin eine Erdgas-Umrüstung im Angebot und bereiten für die nächsten Monate den Relaunch der Sportmodelle FR und Cupra vor.

dpa/tmn

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