Starkoch Paul Bocuse ist tot

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Was soll ein selbstfahrendes Auto tun? In dieser Szene versagen bei dem Fahrzeug die Bremsen - entweder das Auto fährt gerade aus oder das Auto weicht aus. Wer darf leben, wer muss sterben?  

Selbstfahrende Autos

Was würden Sie tun, wenn die Bremsen versagen? 

Es ist nur ein Spiel im Internet, doch schon nach paar Klicks vergeht einem der Spaß. Denn eine Frage muss sich der Spieler fortwährend stellen: Wer darf leben, wer muss sterben? 

Was passiert, wenn die Bremsen im selbstfahrenden Auto versagen? Der Computer im Wagen hat die Wahl: a. die Insassen im Auto schützen und dafür einen Mann überfahren oder b. das Auto in eine Betonbarriere steuern. Dieses Manöver kostet den Insassen das Leben, der Fußgänger überlebt.

Doch welche Entscheidung soll der Computer im Fahrzeug nun treffen? Ein Computer kennt keine Gefühle oder Moral. Im Notfall entscheidet Technik, die Programmierung der Software, über Leben und Tod. 

Noch ist diese Frage ungeklärt. Einfache Antworten gibt es wohl nicht. Das Bowser-Spiel „Moral Machine“ demonstriert das Dilemma. Es macht uns zu einem selbstfahrenden Auto.

Wer darf leben, wer darf sterben? 

Die Webseite hat das Massachusetts Institut for Technology (MIT) ins Netz gestellt. In dreizehn verschiedene Szenarien soll der Spieler entscheiden, wie ein autonom fahrendes Auto seiner Meinung nach reagieren sollte. Es geht dabei immer um die Frage, wer leben darf, wer sterben soll. Kinder oder Hunde, Alte oder Obdachlose?

Die Fragen sind heikel. Am Ende können User sehen, wie ihre Antworten denen anderer Teilnehmer ähneln oder sich von ihnen unterscheiden. Ob sie Kinder, Frauen oder Hunden eher schützen wollen oder eher einen Obdachlosen überfahren würden. Die „Moral Machine“ macht das deutlich.

Welt ohne Autounfälle

In Zukunft sollen selbstfahrende Autos die Straßen sicherer machen. Entwickler träumen von einer Welt ohne Autounfälle. In Deutschland soll nun eine Ethik-Kommission für automatisiertes Fahren Leitlinien für die Programmierung selbstfahrender Autos entwickeln.

Laut Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) soll der Grundsatz gelten: "Sachschaden geht immer vor Personenschaden." Und es dürfe keine Klassifizierung von Personen geben, etwa nach Größe oder Alter.

ml

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