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Gefällige Optik, faire Preise: Der neue Skoda Yeti bietet vernünftige Volkswagen-Technik ab 17 990 Euro.

Skoda Yeti

Attraktiver Spät-Starter

Mit freundlicher Optik ohne die typischen Offroad- Muskelspiele will der Skoda Yeti ab Juli für frischen Wind in der Klasse der Kompakt-SUV sorgen.

Die tschechische VW-Tochter verpasst ihrem 4,22 m langen Neuling ein fast schon cool wirkendes Design mit gerader Dachlinie und senkrechtem Heck. Formen, unter denen sich vergleichsweise üppige 405 Liter bis1760 Liter Stauraum verbergen. Für die Motorisierung des hochbeinigen Offroaders stehen drei Diesel und zwei Benziner mit Leistungswerten zwischen 105 und 170 PS zur Wahl, die außer in den Basismotorisierungen alle vier Räder antreiben. Die Preisliste startet bei angenehmen 17 990 Euro.

Das erste Kompakt-SUV von Skoda trifft in seiner mittlerweile dicht besiedelten Klasse bereits auf über zehn Wettbewerber, darunter finden sich so erfolgreichen Modelle wie VW Tiguan, Nissan Qashqai, Ford Kuga oder Hyundai Tucson. Äußerlich verzichtet der Neue auf Kraftmeierei und erinnert mit dem rechteckigen Kühlergrill und der klaren Linienführung an den Kleinwagen Skoda Fabia und den Hochdach-Kombi Roomster; Unterscheidungsmerkmal sind die zusätzlichen Rundleuchten unterhalb der Frontscheinwerfer. Der Skoda Yeti unterscheidet sich von den Rivalen aber auch durch seine deutlich geringere Länge von nur 4,22 m. Trotzdem geht es im Innenraum dank des Verzichts auf eine abfallende Dachlinie überraschend luftige zu. Wer oft klobiges Stückgut transportiert oder die Jagdund Forstausrüstung mitnehmen will, freut sich über eine beachtliche Zuladung von 545 kg, die leichte Beladung dank hoch aufschwingender Heckklappe, ein raffiniertes Befestigungssystem für Taschen und Tüten sowie leicht faltbare Sitze. Allein die bescheidene Anhängelast von maximal 1600 kg zeugt davon, dass der Yeti ein Leichtgewicht unter den SUVs ist. Dafür sind die vier bis fünf Passagiere gut untergebracht, genießen reichlich Kopffreiheit und bequeme Sitze mit langen Beinauflageflächen.

Der permanente Allradantrieb mit Haldex-Kupplung stammt vom technisch verwandten VW Tiguan und ist außer beim Basis- Diesel und dem kleinsten Benziner serienmäßig. Kurze Überhänge, 18 cm Bodenfreiheit und ein optionales per Tastendruck aktivierbares Geländefahrprogramm mit Anpassung von ABS, Antriebsschlupfregelung, elektronischem Sperrdifferenzial und Bergabfahrassistent lassen den Yeti auf Wald- und Feldwegen alle gängigen Hindernisse nehmen. Wer die ganz harte Tour liebt, kann ein Schlechtwege-Paket bestellen mit Unterfahrschutz aus Stahl und zusätzlichem Schutz für die Hinterachse.

Unter der Haube des Yeti arbeiten bekannte VW-Motoren, die durchweg sparsam und je nach Einsatzzweck ausreichend kräftig sind. Eine Neuheit im SUV-Segment ist dabei der kleine aufgeladene 1,2-l-Turbo- Benziner mit 105 PS, den es allerdings nicht mit Allradantrieb gibt. Auf Benzinerseite gibt es zudem den aus dem Skoda Octavia bekannten 1,8-l-Turbo- Benziner mit 160 PS. Die drei bereits bei mehreren Konzernmodellen eingesetzten 2,0-l- Diesel arbeiten allesamt mit Common-Rail-Einspritzung und sind dementsprechend leise und laufruhig; sie leisten 110, 140 und 170 PS. Das schwächste Triebwerk aus dem Trio kommt serienmäßig mit Frontantrieb daher, der Allradantrieb ist gegen Aufpreis zu haben.

So ist der Yeti ein freundlicher Kletterer, mit dem man gerne auf Reisen geht oder zum Einkaufen fährt. Und der Verzicht auf aufdringliche Chrom– ornamente oder Kuhfänger sorgt für frische Optik und relativ niedrige Preise.

osw.

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