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Die Spiegeleinstellung hilft, den toten Winkel zu verringern. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Schulterblick und Spiegel

So reduziert man den Bereich des toten Winkels

Man denkt, den Verkehr gut im Blick zu haben, doch dann kommt es beinahe zu einer Kollision. Schuld ist oft der nicht einsehbare Bereich neben dem Fahrzeug. Dieser wird daher am besten reduziert.

München (dpa/tmn) - Um beim Abbiegen keine Radfahrer im toten Winkel zu übersehen, dürfen Autofahrer nicht vergessen, sich umzusehen - und zwar mindestens zweimal. "Denn der doppelte Schulterblick ist laut Straßenverkehrsordnung verpflichtend", sagt Vincenzo Lucà vom Tüv Süd.

Gerade bei komplizierten Verkehrsführungen könne es aber ratsam sein, sich noch häufiger umzuschauen. Das gelte auch in Zeiten, in denen manche modernen Autos bereits über elektronische Totwinkel-Warner verfügen. Die seien zwar hilfreich, ersetzen die eigene Aufmerksamkeit aber nicht.

Ein Einstell-Tipp, mit dem sich der tote Winkel reduzieren lasse: Der Fahrer lehnt seinen Kopf nah ans Fenster und justiert den linken Spiegel so nach außen, dass er sein Auto gerade nicht mehr sieht. Für den rechten Spiegel lehnt er sich etwas auf die Seite des Beifahrers und stellt ihn ebensoweit nach außen.

Der tote Winkel ist ein Bereich, der sich durch die Spiegel nicht vollständig erfassen lässt. "Und je nach Automodell kann er etwa aufgrund der Säulen oder der Dachgestaltung anders ausfallen", sagt Lucà.

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