Solides Angebot mit tschechischer Note

- Still, fast schon heimlich, aber in jedem Fall beharrlich und konsequent steuern sie gegen den Trend. Die im VW-Konzern angesiedelten Tschechen unter dem Banner von Skoda legen kontinuierlich zu, erzielten beispielsweise in den ersten sechs Monaten 2003 einen Zugewinn von 12,8 Prozent. Dank einer klugen und soliden Modellpolitik zählen sie mittlerweile zu den Top Ten auf dem deutschen Markt und dementsprechend stolz präsentieren sie sich auf der Frankfurter IAA (11. - 21. 9.).

<P>Dort stellt Skoda mit dem Roomster die Studie eines zukünftigen Familienautos vor, wobei das Kompaktauto mit einem Raumangebot daherkommt, das mit dem größerer Fahrzeuge vergleichbar ist.<BR><BR>Die Designstudie ist 4,05 m lang bei einem Radstand von 2,71 m. Eine große Windschutzscheibe und breite Dachfenster lassen viel Licht in den Innenraum. Auch die Heckklappe ist komplett aus Glas gefertigt.<BR><BR>Der fünfsitzige Roomster verfügt zudem über eine variable Rückbank mit drei Einzelsitzen, die sich unter anderem verschieben lassen, um dazwischen beispielsweise Gepäck zu verstauen. Die Schwelle an der hinteren Seitentür lässt sich laut den Angaben absenken, was zum Beispiel die Mitnahme von Kinderwagen erleichtern soll. <BR><BR>Das Kürzel RS steht bei Skoda bekanntlich für die sportlichen Autos. Jetzt lassen die Tschechen erstmals den kleinen Fabia durch den konzerneigenen 1,9-l-Pumpe-Düse-TDI befeuern. Das 130 PS starke Aggregat macht den Fabia RS auch prompt zu einem echten GTI-Jäger, der mit Preisen ab 18 980 Euro ab sofort beim Händler steht.<BR><BR>Gerade mal 9,6 sek. benötigt der kleine Tscheche für den Sprint auf Tempo 100, erst bei 204 km/h ist Schluss. Das satte Drehmoment von 310 Newtonmetern liegt bereits bei 1900 Umdrehungen an, so dass sich der Fabia ausgesprochen schaltfaul fahren lässt, bei Bedarf aber kräftig von unten rauszieht, wobei das ordentlich abgestufte Sechsganggetriebe sich gut mit dem starken Motor ergänzt. Eine Traktionskontrolle hilft dabei, die geballte Kraft auch auf den Asphalt zu bringen.<BR><BR>Doch der flotte Flitzer lässt sich mit dem potenten Selbstzünder auch äußerst sparsam bewegen: Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 5,1 Liter Diesel auf 100 km; mit einer Tankfüllung kommt man so über 800 km weit.<BR><BR>Optisch gibt sich der Fabia RS weniger zurückhaltend. 16-Zoll-Alufelgen, ein auffälliger Dachspoiler und eine tief herunter gezogene Frontschürze mit eingelassenen Nebelscheinwerfern machen schon Eindruck. Innen unterstreichen weiß unterlegte Instrumente, bequeme zweifarbige Sportsitze sowie Lederschaltknauf und -lenkrad den sportlichen Anspruch. Das Fahrwerk wurde etwas straffer ausgelegt, der Fabia RS liegt auch zwei Zentimeter tiefer als seine zivileren Brüder. Trotz der härteren Einstellung ist der Fahrkomfort aber noch immer ordentlich.<BR><BR>Die Ausstattung ist reichlich und rechtfertigt dadurch den auf den ersten Blick recht hohen Anschaffungspreis: Xenon-Licht und Nebelscheinwerfer sind ebenso mit an Bord wie eine Klimaautomatik, eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung sowie ein elektronisches Stabilitätsprogramm ESP.</P>

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