Corona-Zahlen auf Mallorca steigen rasant: RKI zieht Konsequenz und macht Insel jetzt zum Risikogebiet

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Sparen beim Nageln

- Es gibt Dinge, die passen auf den ersten Blick eigentlich nicht zusammen - und sie sind doch aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken: Bier und süße Limonade, Telefone ohne Schnur oder Billigtickets fürs Flugzeug. Auf den ersten Blick passt auch ein Dieselmotor nicht zum Mini.

<P>Was soll ein behäbiger, sparsamer und vernünftiger Antrieb in dem kleinen flotten Flitzer, der doch vor allem Spaß machen soll? Viel versprechend ist es nicht, was da auf dem Papier steht: 75 PS (55 kW) leistet der 1,4- Liter-Motor, der obendrein von Toyota zugekauft wird und den kleinen Briten auf maximal 165 km/h beschleunigen soll. </P><P>Er nagelt erst mal ganz ordentlich und scheint die Vorurteile bestätigen zu wollen. Aber mit Erreichen der Betriebstemperatur ist die Liebe zum Diesel-Mini schon deutlich gewachsen. Das liegt am leicht und präzise zu schaltenden Sechsgang- Getriebe, an der exakten Lenkung und am Fahrwerk, das straff abgestimmt ist und auch im kleinen Heizöl-Maserati sportliche Gefühle aufkommen lässt. Wenn man nur viel schaltet. </P><P>Das Mini-Konzept mit mittig platziertem Tacho, schlecht abzulesenden Instrumenten, Schlangenmensch-Qualitäten erforderndem Durchstieg nach hinten und dem Namen alle Ehre machenden minimalen Platz für Gepäck (150 Liter) und magerer Zuladung (355 kg) muss man mögen. Oder man lässt eben die Finger ganz von dem Viersitzer. Wer dagegen Gefühle für den Kleinen entwickelt, der kann sich auch gut mit dem scheinbar unpassenden Antrieb abfinden. Der beim Fahren dank seiner Elastizität überraschend viel Spaß macht. </P><P>Trotz flotter Flitzerei unsererseits begnügte sich der Mini Diesel mit 5,5 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Das ist für den Kleinen ein ganz ordentlicher Wert. Was man beim Tanken spart, muss dafür erst einmal beim Mini-Händler auf den Tisch geblättert werden. Zum Grundpreis von 16 150 Euro addierten sich bei unserem Testfahrzeug die Extras auf zusätzliche 5500 Euro. </P><P>Da trösten auch die serienmäßigen vier Airbags und das ABS nicht, denn man muss lange nageln, bis sich dieser Diesel bezahlt macht. Schade, denn an die ungewöhnliche Kombination könnte man sich schnell gewöhnen. </P><P>Technik Mini Diesel<BR>Motor/Getriebe: Vierzylinder-Reihenmotor, 1364 ccm Hubraum, Leistung 75 PS (55 kW), max. Drehmoment 180 Nm, Sechsgang- Getriebe. <BR>Maße und Gewichte: Leergewicht 1175 kg, Zuladung 355 kg, Wendekreis 10,7 m, Maße 3,62 x 1,68 x 1,41 m (L x B x H). <BR>Fahr- und Verbrauchswerte: 0-100 km/h 15,0 sec, Vmax 165 km/h, Testverbrauch 5,5 l Diesel auf 100 km, 50 l Tankinhalt.<BR>Preise: Mini Diesel: 16 150 Euro (serienmäßig u.a. Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags, ABS, elektrische Fensterheber, Stabilitäts- und Traktionskontrolle ASC+T, Zentralverriegelung mit Funk-Fernbedienung); Kopfairbags: 300 Euro; Klimaautomatik: 1250 Euro; elektrisches Glasschiebedach: 850 Euro; Sitzheizung: 280 Euro; Einparkhilfe: 300 Euro; Metallic- Lackierung: 370 Euro.</P>

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