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Mehr Luft für den Diesel: Den Subaru Impreza 2,0 D erkennt man an der großen Hutze auf der Motorhaube.

Sparsam und stark

Kennen Sie den Impreza? Nein, das ist kein neuer 400-Hertz-Fernseher von Sony, sondern ein Auto von Subaru. Keines, das man an jeder Straßenecke sieht, denn pro Jahr wurden bisher nur knapp 2000 Impreza in Deutschland verkauft.

Das soll besser werden, und als erste Maßnahme wird der Impreza neben dem bisher bei Subaru üblichen Allrad- inzwischen auch mit Frontantrieb angeboten, was den Basispreis um satte 2000 Euro auf 16 490 Euro senkt. Und jetzt kommt als Motorvariante der neue Boxer Diesel hinzu, den wir im Subaru Forester bereits vorgestellt haben. Rechtzeitig zum Deutschland-Start jetzt im Januar haben wir den Impreza-Diesel schon gefahren.

Vor uns steht die dritte Impreza- Generation, und die ist kürzer geworden, misst jetzt 4,42 Meter, hat aber einen um 10 Zentimeter längeren Radstand. Das brachte viel Beinfreiheit im Fond. Innen fallen übersichtliche Instrumente und ein großer, gut ablesbarer Tacho angenehm auf, aber die Heizungs- und Lüftungsbedienung liegt zu tief.

Als Diesel ist der Impreza nicht schöner geworden, denn der trägt eine große, arg störende Lufthutze auf der Motorhaube. Diese Hutze sei wegen der Luftzufuhr nötig, sagen die Techniker, aber die zahlreich dieselnden Konkurrenten beweisen, dass man auch ohne Hutze genug Luft in den Motor bekommt.

Sehen wir es so: Subaru will signalisieren, dass sich unter dieser Impreza-Haube etwas Besonderes tut - schließlich schnurrt hier der weltweit einzige Boxer-Dieselmotor. Und der ist so gut, dass er diese Effekthascherei gar nicht nötig hat. Mit 150 PS steht der kultiviert laufende 2.0-Liter- Boxer gut im Saft, und wenn bei 1800 bis 2400 Umdrehungen sein Drehmoment von 350 Nm frei wird, dann zieht der Common-Rail-Turbodiesel richtig bullig durch. In Verbindung mit dem leicht schaltbaren 6-Gang-Getriebe ist man jederzeit souverän unterwegs. Zufriedene Gesichter gibt es auch an der Tankstelle, denn die Verbrauchswerte liegen bei rundGetriebe

 6 l/100 km (CO2- Ausstoß 152 g/km, Euro4). 0-100 km/h werden in 8,6 Sekunden erreicht, die Spitze liegt bei 205 km/h.

In der Diesel-Version wird der Impreza nur mit Allradantrieb angeboten. Das bringt nicht nur im Winter sehr gute Traktion auf rutschigem Boden. Die Straßenlage ist bestens, die neue Lenkung funktioniert leichtgängig. Den Impreza Diesel gibt es nur in der Version „Active“, und der wird 24 490 Euro kosten. Dafür gibt es ein Allradauto mit viel Ausstattung, viel Leistung und wenig Verbrauch.

rbs

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