Tag des Sports

- BMW stößt vor in neue Sphären: Mit der soeben präsentierten K1200 S haben die Münchner ein Sportbike mit noch nie dagewesenen Leistungsdaten im Angebot: 167 PS leistet der neue Vierzylinder, 280 km/h beträgt die Spitze, in nur 2,8 sek. ist man auf Tempo 100. Wir waren bereits einen Tag mit dem neuen Sportler der KReihe unterwegs. 8.04 Uhr: Schlüsselübergabe, Helm aufsetzen, Handschuhe anziehen, starten. Willig springt das 1157 ccm große Triebwerk an, der Sound ist kernig, aber immer noch typisch K-Reihe.

<P>Willig lässt sich auch der erste Gang einlegen. Und auch die nächsten. Das ist eine neue Erfahrung, das ist toll. 8.12 Uhr: Wir biegen ab zur Autobahn. Die K 1200 S fühlt sich vertraut an - so, als würden wir uns schon lange kennen. 8.14 Uhr: Autobahn-Auffahrt. Der Motor ist warm, wir setzen den Blinker und beschleunigen. Und wie! Die BMW zieht locker und souverän los, dreht bis über 10 000 U/min, in kürzester Zeit schwimmen wir im sechsten Gang mit. Meist auf der linken Spur zeigen wir dem nachfolgenden Verkehr das Rücklicht, das aussieht, als würde das Bike die Zunge rausstrecken. 9.52 Uhr: Die Tankanzeige signalisiert eine Restreichweite von 54 Kilometer, Zeit für einen Stopp an der Zapfsäule. </P><P>Hinter uns liegen rund 130 Kilometer flotter, zügiger, sportlicher Fahrt. Immer souverän, immer mit einem guten Gefühl und noch besseren Bremsen - das Integral-ABS ist serienmäßig. Super plus schreibt der Hersteller für die BMW vor, 12,66 Liter fließen in den Tank, der angeblich 19 Liter fasst. Des Rätsels Lösung: Der Sensor im Tank sei nicht perfekt eingestellt, räumt BMW ein, hier wird bis zum Serienstart noch nachgebessert. 9,8 Liter auf 100 km sind trotz forcierter Fahrt aber kein guter Wert. 10.02 Uhr: Ab auf die Landstraße. Sport muss nicht immer Höchstgeschwindigkeit sein. Und jetzt lassen wir die K tanzen. Sauber und sicher zieht sie um die Kurven, wir bummeln mal schaltfaul im fünften oder sechsten Gang und wir probieren aus, wir neutral die weiß-blaue Sportlerin bleibt, wenn wir vor und nach den Kurven die Gänge runter- und raufjubeln. </P><P>Sie zeigt absolut keine störenden Reaktionen, erfordert keine übermenschlichen Fähigkeiten und sorgt auch nicht mit überraschendem Verhalten für Schweißausbrüche. Die Vibrationen sind nicht störend, der Blick nach hinten in den futuristisch gestylten Spiegeln ist jederzeit klar. Ein erneuter Tankstopp ergibt einen noch akzeptablen Wert von 7,4 l/100 km. Wir probieren während der Fahrt natürlich auch das Electronic Suspension Adjustment (ESA) aus, die neue elektronische Fahrwerkseinstellung. Drei Stufen gibts: Sport, Normal, Komfort. Mit spürbaren Unterschieden im Fahrverhalten. Bequem, aber eben auch ein Elektronikbauteil mehr an Bord des 248 kg schweren Bikes. </P><P>17.20 Uhr: Wir müssen den Schlüssel wieder abgeben. Und das Motorrad dazu. Nach fast 400 Kilometern. Leider. Es hat Spaß gemacht, die K 1200 S einen Tag lang zu fahren - das war Sport auf hohem Niveau, ohne dass das Motorrad dem Fahrer vorschreiben will, wie schnell er es treiben soll. BMW bleibt seinen Grundsätzen treu und hat ein Motorrad gebaut, das so flott bewegt werden kann wie noch keine Serien- BMW zuvor, das aber immer beherrschbar ist und bei allem Sport auch sehr viel Spaß macht. </P>

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