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Die praktische Führerscheinprüfung ist eine Herausforderung, aber mit den Tipps von TÜV Süd überstehen Sie die Prüfung ohne Stress.

Tipps und Tricks

Stressfrei zum Schein: Mit diesen Tipps schaffen Sie die Führerscheinprüfung

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Wie funktioniert die praktische Prüfung? Welche Anforderung stellt der Prüfer? Das verrät nun TÜV Süd mit verschiedenen Tipps und Tricks.

Die theoretische Prüfung ist überstanden, jetzt steht dem Führerschein nur noch die praktische Fahrprüfung im Weg. Rund 30 Prozent scheitern an ihr, aber mit ein paar Tipps und Tricks sollte Ihnen die Prüfung kein Kopfzerbrechen bereiten.

Auf die praktische Führerscheinprüfung vorbereiten

Der TÜV Süd hat einige Ratschläge gesammelt, mit denen Sie stressfrei zum Führerschein kommen. Dafür sollten Sie beispielsweise am Abend vor der Prüfung frühzeitig ins Bett gehen. Legen Sie außerdem alle Unterlagen zurecht, die Sie für die Prüfung benötigen. Dazu gehört auch der Personalausweis.

Damit Sie nicht schon gestresst zur Prüfung erscheinen, sollten Sie am besten 30 Minuten vor Fahrtbeginn am Prüfungsort sein.

So läuft die praktische Führerscheinprüfung ab

Nach der Begrüßung steigen alle in den Fahrschulwagen ein. Dabei sitzt Ihr Fahrlehrer rechts vorne. Der Prüfer sitzt auf dem Sitz hinter dem Fahrlehrer. Auf diese Weise hat er einen guten Blick auf das Armaturenbrett und den Verkehr.

Währenddessen sollten Sie erstmal Sitz, Lenkrad und Spiegel richtig einstellen. Vergessen Sie nicht, sich anzuschnallen. Lassen Sie sich Zeit. Bevor es aber wirklich losgeht, sichtet der Prüfer die Prüfungsunterlagen.

Auch interessant: Entspricht Ihr Führerschein der EU-Norm?

Der Prüfer erklärt Ihnen, wie er die Fahrtrichtung ansagt, welche Anweisungen er geben könnte und unter Umständen wie die Straßenverhältnisse sind. Erst dann geht die Prüffahrt los. Bleiben Sie ruhig und stellen Sie sich vor, es wäre eine normale Fahrstunde.

Sollten Sie einmal eine Anweisung des Prüfers nicht richtig verstanden haben, fragen Sie nach. Denn der Prüfer ist auch nur ein Mensch und möchte, dass Sie bestehen. Wie der TÜV Süd weiter erklärt, sind sich die Prüfer bewusst, dass ein Fahrschüler nicht die Erfahrung eines langjährigen Autofahrers besitzt.

Darauf achten Prüfer bei der praktischen Führerschein besonders

Ganz wichtig für eine erfolgreiche Prüfung sei die fahrtechnische Vorbereitung, so der TÜV Süd. Dazu gehört das Einstellen der Spiegel, des Lenkrads sowie des Sitzes. Dabei darf auch nicht der Blick in den Spiegel vor dem Losfahren fehlen.

Während der Fahrt kommt es unter anderem darauf an, dass der Fahrschüler rechtzeitig schaltet, sich an Tempo-Limits hält und vorausschauend sowie energiesparend fährt. Prüfer achten auch auf den Abstand zum Vordermann sowie das Verhalten im Kreisverkehr, an Kreuzungen, Vorfahrtsstraßen und Bahnübergängen. Zusätzlich hat der Prüfer das Verhalten gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern im Blick.

Lesen Sie hier alles über die neuen Regelungen zum Führerschein.

Bei diesen Fehlern fallen Fahrschüler durch

Begeht ein Fahrschüler eine grobe Missachtung der Vorfahrt und der Vorrangregelung wird es nichts mehr mit dem Führerschein. Weitere Fehler die zum Durchfallen führen:

  • Überfahren einer roten Ampel
  • Vorschriftzeichen ignoriert, z.B. Stoppschild oder Überholverbot
  • Nicht mit Schrittgeschwindigkeit an Schul- und Linienbussen vorbeigefahren, die mit Warnblicker an Haltestellen halten
  • Den Verkehr nicht richtig beobachten, z.B. falsche Reaktion bei Kindern Hilfsbedürftigen und älteren Menschen
  • Die Geschwindigkeit nicht an den Verkehr angepasst
  • Falscher Abstand zum Vordermann
  • Zu spät gebremst
  • An Kreuzungen oder Straßeneinmündungen gezögert

Auch interessant: Wie oft darf man die Führerscheinprüfung wiederholen.

anb

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