Stufe 2

- Der Reiz des Neuen ist verflogen und prompt wurden die Kunden weniger. Doch BMW weiß, wie man gegensteuert und hat jetzt seinen Roadster Z4 gründlich überarbeitet. Leichte optische Änderungen, stärkere Motoren und neue Technik zeichnen die geliftete Version aus, wenn sie Ende März 2006 zu den deutschen Händlern rollt. Zudem legen die Münchner wie schon beim Z3-Vorgänger eine supersportliche M-Version mit 343 PS auf.

Modellpflege heißt bei BMW traditionell auch Motorenpflege. Während sich am nicht ganz unumstrittenen Outfit des Roadsters, der im Jahr 2002 debütierte und die neue Designlinie der Münchner mitbegründete, nur Details wie die Niere oder die Heckleuchtengrafik ändern, fallen die Neuigkeiten unter der langgestreckten Motorhaube umfassender aus. Im Angebot bleibt lediglich der Einstiegs- Vierzylinder mit 150 PS, der unverändert 28 900 Euro kostet.

Alle anderen Triebwerke sind neu, wenn auch bereits aus anderen Modellreihen bekannt: Im Z4 2.5i kommt ein 177 PS starker Reihensechszylinder-Benziner zum Einsatz, der den bisherigen 2.2i mit 170 PS ablöst. Der zweite Sechszylinder mit 2,5 Liter Hubraum wird im Z4 2.5si angeboten und leistet dort 218 PS. Zudem hält der jüngst aus dem BMW 130i bekannte 3,0-l- Reihensechser mit 265 PS auch Einzug in den Roadster. Alle Motoren sind mit einem Sechsgang- Schaltgetriebe gekoppelt. Die Preise steigen gegenüber dem aktuellen Modell um jeweils 500 Euro.

Daneben schlägt auch die MAbteilung zu und serviert einen 343-PS-Hammer. Den hochdrehenden Reihensechszylinder kennt man bereits aus dem aktuellen M3. Mit einem Leistungsgewicht von nur 4,1 kg pro PS beschleunigt der Hecktriebler in exakt fünf Sekunden von null auf 100 km/h; bei Tempo 250 wird wie gehabt elektronisch abgeregelt. Die 57 900 Euro teure M-Version ist aber noch nicht der Schlusspunkt des Ausbaus der Baureihe: Aller Voraussicht nach wird bereits Mitte 2006 das auf der IAA als Konzeptfahrzeug gezeigte bildschöne Z4 Coupé auch in Serie gehen, eine M-Variante dürfte folgen.

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