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Der Subaru Forester ist ein echter SUV, dabie komfortabel und robust.

Robuster SUV

Entspanntes Arbeitstier: Subaru Forester

Er gilt als Klassiker unter den SUVs und ist der Bestseller beim weltweit größten Hersteller von Allrad-Pkws: der Subaru Forester. Unwegsames Gelände ist für den Forester kein Problem.

Seit 28. März ist der robuste 4,60 Meter lange geländegängige Allrounder aus Japan mit einem modifizierten, 147 PS starken 2,0-Liter-Boxer-Dieselmotor erhältlich – und erstmals auch mit einer stufenlosen Automatik. Der Preis für den Subaru Forester mit der neuen Lineartronic: ab 32.200 Euro. Wir haben mit dem Allradler schon mal eine Ausfahrt unternommen.

Subaru setzt auf Automatik

Subaru setzt bei Automatikgetrieben auf die CVT-Technik. CVT steht für Continuously Variable Transmission, auf deutsch: stufenlose Kraftübertragung. Vorteil dieser Automatik, die bei Subaru Lineartronic heißt, gegenüber herkömmlichen Automatikgetrieben: ein akustisch dezenterer Antrieb, größere Laufruhe und ein geringerer Spritverbrauch. Bereits bei 1600 Touren liefert der Selbstzünder 350 Newtonmeter Drehmoment ans variable Getriebe.

Der Subaru Forester im Test

Beim Fahrtest entpuppte sich der Forester vor allem durch das sanfte Anrollen im Stop-and-go-Verkehr in der Stadt sowie bei Langstreckenfahrten auf der Autobahn durchweg als sehr ruhiger und angenehmer Zeitgenosse. Die stufenlose Automatik mit sieben Schaltstufen war praktisch nicht spürbar.

Autor Uwe Fajga nahm im aktuellen Forester Platz.

Der Sprint von null auf 100 km/h gelang dem Allradler ganz ordentlich, doch beim Zwischenspurt im mittleren Drehzahlbereich wie z.B. bei Überholvorgängen auf der Landstraße zeigte sich unser 1,6 Tonnen schweres Gefährt trotz Zuhilfenahme der Paddles am Lenkrad träge. Und in der Spitze ist bereits bei Tempo 188 km/h Schluss.

Zwei Tonnen zieht der Subaru Forester

Aber der Forester ist in erster Linie ja auch das Arbeitstier im Stall von Subaru. Aufgrund seiner respektablen Zuglast von zwei Tonnen ist er vor allem beliebt bei Jägern, Landwirten sowie Besitzern von Pferde- oder auch größeren Campinganhängern. Zumal jeder Forester serienmäßig über eine Gespann-Stabilisierung verfügt.

Im Subaru Forester Cockpit gibt es nichts zu bemängeln, allerdings sucht man moderne Assistenzsysteme noch immer vergebens.

Aufgrund seiner Stadt- und Reisetauglichkeit, Laufruhe, seinem Fahrkomfort und der Fahrstabilität ist der fünfsitzige Forester als Automatik-Diesel auch ein ideales Familiengefährt. Er verfügt über ausreichend Platz für die Insassen und viel Gepäck – das Kofferraumvolumen beträgt zwischen 500 und knapp 1600 Litern.

Der Verbrauch des wassergekühlten Boxer-Dieselaggregats mit Lineartronic hält sich in akzeptablen Grenzen. Im Mix wird der Normwert mit 6,3 Litern auf 100 km angegeben, bei unserem Test zeigte der Bordcomputer letztlich 7,6 Liter.

Gegenüber der 2013 vorgestellten vierten Generation hat sich der Forester des Modelljahres 2015 optisch und in Sachen Ausstattung unwesentlich verändert: Neu sind die Dachantenne sowie das Navi- und Entertainment-System mit 7-Zoll-Bildschirm. Was man weiterhin vermisst, sind moderne Assistenzsysteme.

Die Preise für den Subaru Forester

Den 2,0 Diesel mit 6-Gangschaltung gibt’s ab 30.500 Euro, mit Lineartronic-Automatik ab 32.200 Euro. Das Topmodell 2,0 d Lineartronic Sport kostet 40.700 und hat neben der Automatik alles an Bord, was Subaru zu bieten hat: elektrische Heckklappe, Navi mit Rückfahrkamera, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie Lederausstattung.

Uwe Fajga

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