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Subaru WRX STI: Autor Andreas Thieme mit dem japanischen Sportwagen.

Allrad Japaner

Subaru WRX STI: Einzigartig wild

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Die tiefe Verkleidung, der prominente Heckspoiler und sein schimmerndes Blau – dieses Auto bleibt auf der Straße sicher nicht unbemerkt.

Die tiefe Verkleidung, der prominente Heckspoiler und sein schimmerndes Blau – dieses Auto bleibt auf der Straße sicher nicht unbemerkt. Mit dem WRX STI hat Subaru ein Sportfahrzeug auf den Markt gebracht, das im Alltag bestehen will. Es ist ein Raubtier: schnell und mit ungeheurer Kraft ausgestattet. Unser Test:

Die Startautomatik lässt den Vier-Zylinder-Leichtmetall-Boxermotor voluminös brodeln und gibt einen Vorgeschmack auf die abzurufende Leistung. 300 PS und ein maximales Drehmoment von 407 Newtonmetern bringt die fünfte Generation des WRX STI mit.

Schnell wird klar: Wer den Subaru steuert, muss auf den gewaltigen Antrieb achten. Und auf die Angriffsfläche. Die bietet der WRX STI schon optisch: Etliche Einlässe zerklüften die Front und erinnern an ein Rallye-Fahrzeug. Und dann dieser üppige Heckspoiler! Aber er hat faszinierende Eigenschaften, die das martialische Äußere vergessen lassen.

Die Kombination aus Sechs-Gang-Sportgetriebe, Boxer-Motor und symmetrischem Allradantrieb machen den WRX STI zum Hochleistungssportler. Von null auf 100 km/h zieht er in 5,2 Sekunden an. Rauscht auch mit hoher Geschwindigkeit stabil durch die Kurve. Das 2,5 Liter-16V-Turbo-Triebwerk leistet ganze Arbeit: Schon bei geringen Drehzahlen entwickelt er starken Durchzug. Ab 4000 dreht er maximal auf.

Das Cockpit im Subaru WRX STI.

Für den Fahrer hält der WRX STI drei Modi bereit. Im Intelligent-Modus wird das Drehmoment beim Gasgeben sanft aufgebaut. Eine Anzeige in der Armatur zeigt den effizientesten Schaltpunkt – gut im Stadtverkehr. Wer kurzfristig mehr Leistung braucht, drückt einfach das Gaspedal weiter durch: Dann weicht das System kurz vom I-Modus ab. Der Sport-Modus ist die Mittelvariante: Hier baut sich das Drehmoment linear zum Gasgeben auf. Am spannendsten ist der Sport-Sharp-Modus: Das Triebwerk wird voll beansprucht. Es reagiert spontan, der Anzug ist sofort spürbar und ruft die volle Leistung ab.

Die Schwierigkeit liegt darin, den WRX STI zu beherrschen. Damit er gehorcht, hat Subaru die Karosserie erleichtert und versteift, das Fahrwerk verstärkt. Die Torsionsfestigkeit wurde gegenüber dem Vorgänger um 40 Prozent erhöht, die Biegesteifigkeit um 30 Prozent. Auch die Lenkung reagiert jetzt schneller.

Problematisch ist der Spritverbrauch, der bei rund 14 Litern liegt. Auf der Autobahn kann man praktisch zusehen, wie sich der Tank leert. Dazu ist es laut und ruckelig. Langstrecken lohnen sich also kaum. Am größten ist der Fahrspaß auf kurvigen Landstraßen mit Passagen, in denen man frei beschleunigen kann. Hier hat der Subaru seine Stärken. Die sind in der Stadt eher verschenkt.

Subaru WRX STI im Alltag

Im Alltag taugt er trotzdem: Der Kofferraum wurde vergrößert, das Einsteigen erleichtert. Sportsitze und Multimedia sind vom Feinsten. Lenkrad und Schalthebel besonders griffig. Vier Personen haben gut Platz. Dazu ist Subaru mit dem Preis nach unten gegangen. Beim Händler gibt es den Viertürer ab 41.900 Euro.

Subaru WRX STI 2.5

Leistung 300 PS
Höchstgeschw 255 km/h
0 auf 100 km/h 5,2 Sek.
Max. Drehmoment 407 Nm bei 4000 U/min
Hubraum 2457 ccm
Verbrauch EU Drittelmix 10,4 Liter Super Plus 98 (Herstellerangabe)
Antrieb Allrad
Basispreis 41.900 Euro
Testwagen 45 .790 Euro

Voll fett! Der neue Subaru WRX STI

Andreas Thieme

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