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Winterfreuden mit dem Suzuki SX4 S-Cross: Leserin Cornelia Ludwig mit Mama Josefine (l.) und Leser Hans Köll mit Ehefrau Regina.

Driften und schlittern

Suzuki SX4 S-Cross: Der Schneezauberer

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Was taugt der Suzuki SX4 S-Cross bei Eis und Schnee? Zwei Leser und ihre Begleitung konnten den neuen Allrader an einem Wochenende im Salzburger Land auf Herz und Nieren testen.

Durch Schneewehen driften und glatte Straßen meistern - mit Suzuki haben wir ein Wochenende im Salzburger Land verlost. Im Rahmen von Xpedition 2013 konnten die Gewinner den neuen Suzuki SX4 S-Cross testen. Auch unser Redakteur Andreas Thieme war dabei. Wie sie den SX4 S-Cross erlebten, lesen Sie hier:

Keine Angst vor Glätte

Was für ein toller Trip! Mit dem Suzuki SX4 S-Cross habe ich mein Auto besser beherrschen gelernt. Immer mehr habe ich mir zugetraut – es war wie ein persönliches Sicherheitstraining für meine Mutter Josefine und mich. Anfangs haben wir noch laut geschrien, als wir um die Kurve durch den Schnee rumgeschlingert und unter Anleitung sogar gedriftet sind. Der S-Cross lag griffig im Schnee, man braucht keine Angst mehr vor Glätte haben. Durch den Allradantrieb ist es vom Gefühl her fast so, als hätte es keinen Schnee gegeben. So eine technische Unterstützung beim Fahren kannte ich vorher nicht. Ich fand den Suzuki auch äußerlich sehr stylish, die Farbpalette ist breit und schick. Für uns Frauen war natürlich die Sitzheizung wichtig – das Fahren hat großen Spaß gemacht.

Cornelia Ludwig (24) mit Mutter Josefine aus Fürstenfeldbruck

Allradantrieb hält die Spur

Ich fahre seit sechs Wochen selbst einen Suzuki, den ich übernommen habe. Der Allradantrieb beim SX4 S-Cross hat mich überrascht: Er ist sehr spurtreu und macht genau das, was er tun soll. Den Motor fand ich sehr drehfreudig, besonders der Sportmodus hat es mir angetan. Toll war auch die leichte Bedienbarkeit: Die Einstellungen am Fahrzeug gingen sehr einfach von der Hand, das Navi war einwandfrei. Bei der Automatik-Version gefiel mir das stufenlose Getriebe, es schaltet sehr weich, so fühlt sich das Fahren wie ein Gleiten an. Einmal bin ich in einem Schneehaufen stecken geblieben, aber dank der LOCK-Funktion habe ich es dann geschafft, mich wieder freizuschaufeln. Das war schon beeindruckend. Mich hat der Wagen voll überzeugt.

Hans Köll (42) mit Ehefrau Regina aus Irschenberg

Sicherheit und Spaß im Winter

Eine weiße Schneefläche irgendwo im Nirgendwo des Salzburger Landes, groß wie ein Fußballfeld, glitschig wie eine Eislaufbahn. Diese Bühne hat Suzuki ausgewählt, um die Grenzen des neuen SX4 S-Cross zu testen. Willkommen im Allrad-Paradies! Hier zeigt das Crossover-Modell, was es kann.

Test 1: 80 Meter volle Beschleunigung, dann eine zackige Ausweichbewegung durch zwei Pilonen, die ein Hindernis simulieren - so entstehen zahlreiche Unfälle im Winter. Der SX4 aber lässt sich stramm hindurchsteuern. Die Lenkung schlägt voll ein, aber der Wagen rutscht kaum bis gar nicht. Das ESP greift, kein Problem - dafür wirksame Kontrolle. Statt Crash nur eine Schrecksekunde!

Test 2: Eine vereiste 90-Grad-Kurve, danach ein Slalom. Wieder kein Problem, denn der Suzuki kommt als permanenter Allrader daher. Auf glattem oder rutschigen Untergrund leitet der Allgrip-Antrieb seine Kraft von der Vorderachse zur Lamellenkupplung und von dort stufenlos und nach Bedarf zur Hinterachse.
Das wirkt auch bei Test 3: Anfahren am Schneehügel. Selbst mit Vollgas drehen die Reifen kaum und kriegen schnell den Grip. Schon nach wenigen Minuten wird klar: Der SX-4 ist ein Schneezauberer.

Suzuki und Allrad - das passt wie die Faust aufs Auge, gibt Sicherheit im Winter und viel Fahrspaß.

Vier Fahrmodi stehen bereit, um alle Untergründe zu meistern. Besonders der Schneemodus taugt im Gelände: Hier ist die Traktionskontrolle stärker, die Kraft wird schlupfabhängig verteilt. Wer im Schneehügel oder Schlamm feststeckt, kann sich mit der LOCK-Funktion selbst freiruckeln. Dabei wird das Mitteldifferenzial gesperrt, das durchdrehende Rad abgebremst und das Eingraben des Rades verhindert - das maximale Drehmoment wandert zur Hinterachse.

So richtig beginnt der Spaß aber, wenn man das ESP ausschaltet - gut beim SX4: Das ESP ist wirklich deaktiviert, man kann rutschen und driften. Natürlich nur im Gelände. Im Umkehrschluss wird klar: Auf der Straße rutscht der SX4 grundsätzlich gar nicht. Offroad also kann der SX4 S-Cross. Aber er will auch ein Familienauto sein. Dafür spricht neben dem geräumigen Innenleben mit Urlaubs-Kofferraum (fasst 430 Liter) vor allem der Preis: Die 1,6- Liter Variante ohne Allrad mit Fünfgang-Getriebe gibt’s schon ab 19.490 Euro in der Club-Ausstattung. Der 1,6-Liter-Benziner beginnt ab 22.990 Euro - dafür gibt’s neben dem Allrad 120 PS und 156 Nm Drehmoment. Deutlich besser ist aber die Dieselvariante mit 320 Nm dank variablem Turbolader, bergan durch Österreichs Alpenland hat er die Nase klar vorn. Abzüge gibt’s beim Benziner mit CVT-Automatikgetriebe: Zur mäßigen Kraft gesellt sich unangenehmes Röhren. Das nervt.

Im Interieur ist der SX4 S-Cross solide gestaltet - und das reicht auch. Hartplastik und Kunststoff kleiden das Cockpit, das Lenkrad ist nicht mit Knöpfen überfrachtet. Pluspunkt im Innenraum sind zum einen die bequemen Sitze, deren Wangen sich gut anschmiegen. Das macht Lust auf längere Fahrten. Andererseits überzeugt das Panorama-Schiebedach mit zwei zu öffnenden Glasschiebeelementen. Von außen gefallen die feinen Seitenlinien, die vom Frontstoßfänger bis zu den Heckleuchten verlaufen. Auch die abgerundete Kühlerhaube ist schick - besonders die Farben Cool White und Boost Blue überzeugen. Crystal Lime trifft leider gar nicht unseren Geschmack.

Fazit

Suzuki und Allrad - das passt wie die Faust aufs Auge, gibt Sicherheit im Winter und viel Fahrspaß. Der ist beim Diesel größer: Er läuft flüssiger und hat mehr Kraft als der etwas träge Benziner. Sehr gut bleibt das Preis-Leistungs-Verhältnis: Für etwas mehr als 20.000 Euro bietet Suzuki mit dem SX4 S-Cross einen SUV der gehobenen Mittelklasse, der absolut familientauglich ist.

Andreas Thieme

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