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So viel Benzin dürfen Sie im Reservekanister maximal mitnehmen

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Preisschock an der Tankstelle: Der Ukraine-Krieg treibt die Rohölpreise in die Höhe. Wie weit werden die Spritpreise noch klettern?
Richtwert: Ein Reservekanister sollte die Weiterfahrt bis zur nächsten Tankstelle sicherstellen. © Christopher Neundorf/Imago

Die Spritpreise sind auf Rekord-Niveau gestiegen. Vielleicht lohnt sich eine Fahrt zu einer weiteren Tankstelle – doch wie viel Sprit darf man im Auto eigentlich generell mitnehmen?

Erst neulich haben Benzin und Diesel die 2,10-Euro-Marke übersprungen*. Und weiterhin sind die Spritpreise immens hoch. Deshalb erwägen nicht wenige Autofahrer, auch mal eine Tankstelle anzufahren, die etwas weiter weg liegen mag.

Reservekanister soll Weiterfahrt bis zur nächsten Tankstelle sicherstellen

Wer eine günstige Tankgelegenheit gefunden hat, füllt den Tank bis an den Rand, gern auch den Ersatzkanister. Doch unbegrenzt dürfen Privatleute Sprit gar nicht mitnehmen, informierte der Automobilclub bereits im Oktober. Denn flüssige Kraftstoffe sind Gefahrgut, so zudem der Hinweis des Tüv Süd damals. Privatpersonen dürfen für den persönlichen oder häuslichen Gebrauch oder für Freizeit und Sport zwar maximal 240 Liter transportieren. Die Menge muss verteilt sein auf maximal 60 Liter fassende Reservebehälter – innerhalb Deutschlands. Der entsprechende Kanister muss die sogenannte Reservekraftstoffkanister-Zulassung (RKK) erfüllen. Dann ist er dicht, fest verschließbar und bruchsicher.

Doch ein eigentlicher Reservekanister sollte lediglich die Weiterfahrt bis zur nächsten Tankstelle sicherstellen. Fünf Liter reichen den Experten zufolge in der Regel. Aus Sicherheitsgründen rät auch der ADAC, nicht mehr als zehn Liter als eigentliche Reserve mitzunehmen.

Um von der Fracht so wenig Gefahr wie möglich ausgehen zu lassen, platziert man Kanister bei einem Transport so weit wie möglich weg von den Insassen – also am besten im Kofferraum. Dort sollten sie so gut wie möglich gesichert werden, damit sie nicht beim Bremsen oder Ausweichen im Kofferraum umherfliegen.

Hohe Benzinpreise: Tanken im Ausland – lohnt sich das?

Aktuell ist der Sprit im benachbarten Ausland zum Teil günstiger. Da können grenznahe Autofahrer beim Tanken durchaus sparen.

Eine Faustformel, ab wann sich das lohnt, gibt es laut ADAC aber nicht. Man muss demnach aber bei Fahrten, die ausschließlich dem Tanken dienen, auch den Zeitaufwand und den Verschleiß am Auto mit einkalkulieren – Stichwort Kilometerkosten.

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Preisunterschiede beim Tanken in den Nachbarländern

Es lohne sich vor allem dann, wenn die Preisunterschiede hoch und die Entfernungen sehr kurz seien. Wer ohnehin etwa zur Arbeit über die Grenze fahren müsse, für den lohne sich bereits ein kleinerer Preisunterschied. Doch Vorsicht, die Menge, die man im Ausland in Benzinkanistern mitnehmen darf, ist begrenzt. Für Österreich und Tschechien etwa nennt der ADAC 10, für Polen 20 Liter und Luxemburg verbietet die Mitnahme von Benzin im Kanister ganz. Mehr zu den erlaubten Obergrenzen erfahren Sie hier.

Wer die Regeln ignoriert, müsse mit „empfindlichen Bußgeldern“ rechnen, die je nach Land unterschiedlich ausfallen können. Und auch bei der Einfuhr nach Deutschland von Reservekraftstoff im Kanister muss bei mehr als 20 Litern Mineralölsteuer entrichtet werden.

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Wohin mit dem Sprit - darf man Benzin oder Diesel in der Garage lagern?

Wie viel Sprit zuhause gelagert werden darf, regeln die Garagenverordnungen der Länder. So ist laut ADAC die Lagerung nur in Kleingaragen erlaubt. Dann lassen sich bis zu 200 Liter Diesel und bis zu 20 Liter Benzin in dicht verschlossenen und bruchsicheren Behältern lagern. Der ADAC rät aus Sicherheitsgründen aber davon ab, da schnell entzündliche Dämpfe leicht aus den Reservebehältern entweichen können. (dpa/ahu) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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