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Kann ab Frühjahr an die Steckdose: Der Toyota Prius Plug-in-Hybrid soll allein elektrisch mit einer Akkuladung bis zu 50 Kilometer weit kommen.

Hybridauto

Toyota bringt den Prius im Frühjahr auch an die Steckdose

Im Frühjahr liefert Toyota den Prius auch als Plug-in-Hybrid aus. Im Vergleich zur Steckdosen-Variante des Vorgängers versprechen die Japaner mehr Reichweite und höheres Tempo.

Das meistverkaufte Hybridauto der Welt kann man bald auch wieder an der Steckdose laden. Denn ein Jahr nach dem Generationswechsel für den Prius reicht Toyota im Frühjahr eine neue Plug-in-Variante des Bestsellers nach.

Sie soll im April oder Mai in den Handel kommen und rund 6500 Euro mehr kosten als der konventionelle Prius, teilte der japanische Hersteller mit. Genaue Preise nannte Toyota aber noch nicht.

Anstelle des 1,3 kWh großen Nickel-Metall-Hydrid-Akkus gibt es dann einen Lithium-Ionen-Block, der 8,8 kWh speichern und auch an der Steckdose geladen werden kann. Kam der alte Prius als Plug-in nur etwa 20 Kilometer weit, wird die elektrische Reichweite so mehr als verdoppelt und mit bis zu 50 Kilometern angegeben.

Mit Benzin im Tank kommt der im Team 90 kW/122 PS starke Hybrid so mehr als 1000 Kilometer weit, versprechen die Entwickler. Sie haben aber nicht nur den Aktionsradius vergrößert, sondern auch das Tempo erhöht. Mit der neuen Auflage schafft der Teilzeitstromer bis zu 135 km/h, ohne dass sich der 1,8 Liter große Vierzylinder-Benziner zuschaltet. Im kombinierten Betrieb liegt die Höchstgeschwindigkeit wie beim normalen Modell bei 180 km/h.

Der Verbrauch soll durch die größere Batterie im Normzyklus von 3,0 auf 1,4 Liter und der CO2-Ausstoß damit auf 32 g/km sinken. Um die Plug-in-Variante auch optisch abzugrenzen, hat Toyota das Design des Prius noch einmal überarbeitet und vorne markante LED-Scheinwerfer sowie hinten eine Heckscheibe mit auffälliger Welle montiert. Um die Ladezeit von 2,3 Stunden an der Haushaltssteckdose zu verkürzen, gibt es darüber hinaus auf Wunsch ein Solardach. Außerdem prangt jetzt ähnlich wie bei Tesla ein großer Tablet-Computer senkrecht im Cockpit.

dpa/tmn

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