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Beim neuen Toyota C-HR steht die Abkürzung C-HR für Coupé High-Rider.

Kantig und kompakt

Toyota C-HR: Auffallen um jeden Preis

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All diese Blicke der Fußgänger – ein komisches Gefühl. Da wird sich umgedreht, sogar mit dem Finger gezeigt. Und dabei fährt man keinen Ferrari oder Lamborghini. Sondern einen Toyota, den neuen C-HR.

Beim neuen Toyota C-HR steht die Abkürzung C-HR für Coupé High-Rider. Der Hersteller will damit im kompakten Crossover-Segment angreifen, spricht sogar von einem „SUV-Coupé, das den Crossover neu erfindet“. Große Töne. Aber was steckt dahinter?

Der neue Toyota C-HR ist kantig

Kantig ist er, ungewöhnlich, gewöhnungsbedürftig. Toyota betont bei der Vorstellung des C-HR, dass Emotionen eine wichtige Rolle spielen. Der Fahrer will sich mit diesem Modell „von der Masse abheben“. Und das gelingt dem Japaner. Geschwungene Linien wechseln sich mit eckigen Elementen ab. Das obere Kabinenprofil erinnert an ein Coupé, die Basis an einen SUV. Ziel sei es gewesen, ein Auto zu entwickeln, das sich an das rautenförmige Muster eines Diamanten hält, heißt es bei Toyota. Ein extremer Erstentwurf wurde abgeschwächt, aber dennoch ist diese Botschaft im C-HR zu lesen. Auch im Innenraum findet sich das Motto wieder. Sei es an der Türverkleidung oder dem Himmel – das rautenförmige Muster ist stets präsent.

Rautendesign im Toyota C-HR Cockpit

Toyota C-HR Alles Raute: Das Design soll an einen geschliffenen Diamanten erinnern - auch im Inneren.

Der Innenraum – stylisch. Eine blaue Zierleiste zieht sich von der Fahrerseite bis zum Beifahrer über das großzügige Multimediasystem. Selbst die Knöpfe für Klimaanlage und Co. sind an das Rautendesign angepasst. Das Konzept überzeugt – der Rest ist Geschmackssache. Einzig die hintere Raumaufteilung sorgt für etwas Naserümpfen. Der Rückbankbereich spart mit Platz. Und dank mächtiger C-Säule und nach hinten verjüngter Fenster hat man einen unkomfortablen Blick nach hinten. Alles dem Design geschuldet.

Motoren für den Toyota C-HR

Kantig: der neue Toyota C-HR.

Motorisiert ist der Japaner entweder mit einem 1,2-Liter-Turbo-Motor (116 PS) oder einem Hybridsystem, das 75 Prozent aller Fahrzeuge ausmachen soll. Hinter dem Hybridmotor steckt der Antrieb des neuen Prius, also ein 1,8-Liter-Benzinmotor, gekoppelt mit einem Elektromotor. Gesamtleistung: 122 PS. Dazu gibt es ein stufenloses CVT-Getriebe. Und genau da liegt das Problem. Zwar ist der Hybrid im Stadtverkehr äußerst sparsam – 3,5 Liter verspricht man sich. Verlässt man allerdings das Gewusel der Großstadt und versucht sich in angemessener Beschleunigung, zeigen sich Wehwehchen. Ein festerer Druck auf das Gaspedal, sofort antwortet der Verbrennermotor mit einem steten, lauten Brummen. Und klingt dabei eher wie ein Rasenmäher mit Halsschmerzen – einfach ungesund. Der reine 1,2-Liter-Turbomoter macht da schon einen besseren Job. Dafür punktet der Crossover mit einer perfekten Fahrdynamik und einem Lenkverhalten, das besser kaum sein könnte. Und die Straßenlage des 1,4-Tonnen-Gefährts bringt Fahrspaß pur.

Den Toyota C-HR gibt es ab 21.990 Euro (Benziner). Die Variante mit Hybridantrieb startet bei 27.390 Euro.

Dominik Laska

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