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Tricks am Standstreifen: ADAC warnt vor falschen Pannenhelfern.

Abzocke am Standstreifen

ADAC warnt vor falschen Pannenhelfern

München - Eine Panne auf der Autobahn ist der Alptraum für viele Autofahrer. Doch es geht noch schlimmer. Der ADAC warnt jetzt vor falschen Helfern am Standstreifen.

Mehrere Autofahrer sind laut ADAC schon Opfer einer ganz miesen Abzocke geworden.  

Die Masche des Tricksers: Der falsche Pannenhelfer ist mit einen Transporter unterwegs, auf dem ein gelber ADAC-Dachaufsetzer angebracht ist. Seine Opfer sind liegengebliebene Autofahrer. Bei seiner Ankunft verlangt der Mann zuerst den Clubausweis und verstärkt damit den Eindruck, ein gelber Engel zu sein.

Doch die Leistung der Firma, die sich ACN Verkehrssicherung nennt, ist sehr bescheiden: Bis die echte ADAC Hilfe kommt, werden am Pannenort Verkehrsleitkegel, sprich Pylonen aufgestellt. Den ahnungslosen Autofahrern flattert dafür wenige Tage später eine Rechnung von über 200 Euro ins Haus.

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Der ADAC rät, Auftragsbestätigungen solcher Helfer nicht zu unterschreiben und deren Rechnungen wegen arglistiger Täuschung nicht zu bezahlen. Der ADAC stellt außerdem klar, mit der Firma ACN Verkehrssicherung nicht zusammenzuarbeiten oder diese bei Pannenfällen als Helfer zu beauftragen. Die Rechtsabteilung des Clubs leitet derzeit juristische Schritte gegen die unlautere Geschäftspraktik der Firma ein.

Gut zu wissen: Die rund 1000 offiziellen Straßendienst-Partnerbetriebe des ADAC erkennt man an der Aufschrift: Im Auftrag des ADAC. Neben diesem Schriftzug steht der Name des Straßendienstunternehmens.

ml

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