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Einparkhilfen sind teuer - werden aber von vielen Autofahrern zumindest in den USA nicht genutzt

Überflüssige Helfer, die man sich oft sparen kann

Viele Autofahrer nutzen Assistenzsysteme gar nicht

Wlan-Router, Einparkhilfe und Head-up-Display kosten beim Autokauf eine Menge. Doch viele Autofahrer nutzen die technischen Gimmicks ihrer Fahrzeuge gar nicht. Das hat eine Studie herausgefunden.

Wer sich einen Neuwagen zulegt, der sollte vor dem Kauf ganz genau überlegen, welche Assistenzsysteme er im Auto wirklich haben möchte. Denn eine Umfrage des Marktforschungsunternehmen J.D. Power in den USA wollte von Autofahrern wissen, ob sie die Hightech-Helfer in ihren Autos auch wirklich nutzen. Das Ergebnis ist überraschend.

So nutzen ganze 35 Prozent der Teilnehmer die Einparkhilfe nicht - sie kurbeln lieber selbst am Lenkrad. 38 Prozent haben den integrierten Wlan-Routers in ihrem Auto noch nie benutzt. Noch überflüssiger scheint für viele das Concierge-System zu sein, das beispielsweise Restaurants in der Umgebung anzeigt: Fast die Hälfte der Autofahrer lassen das Helferlein links liegen.

Millionen werden verschwendet

"Meistens nutzen die Autofahrer ihr Smartphone oder Tablet, weil es ihnen genügt und sie mit dem Gerät vertraut sind", so Kristin Kolodge von J.D. Power. Durch die ungenutzten Assistenzsysteme würden Millionen verschwendet - so ihr Fazit.

Warum werden viele Assistenzsysteme so wenig genutzt? Weil sie Autofahrer "nicht nützlich" fanden, so das Ergebnis der Umfrage, an der 4200 Autofahrer teilnahmen. Zudem hätten die Autoverkäufer oft die Systeme nicht erklärt. Und was innerhalb des ersten Monats nicht benutzt wird, das schalten Autofahrer dann meist gar nicht mehr ein. Laut der Studie hatten rund 20 Prozent der Befragten drei Monate nach dem Neukauf ihres Wagens noch nicht einmal die Hälfte aller Hightech-Funktionen ausprobiert.

mb

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