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US-Sportwagen: Neue Corvette kommt im Herbst nach Europa

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Die neue Corvette
Verkaufsstart in Europa: Die achte Generation der Chevrolet Corvette wird im Herbst zu Preisen ab 86 900 Euro verfügbar. © Cadillac Europe/dpa-tmn

In den USA ist sie bereits auf dem Markt, nun drängt die neue Corvette auch in Europa auf die Überholspur. Chevrolet hat seinen Sportwagen komplett umgekrempelt.

Frankfurt – Die neue Corvette kommt über den Atlantik: Noch im Herbst soll die achte Generation des Supersportwagens auch in Europa gegen die Konkurrenz von Ferrari, Lamborghini oder McLaren antreten, teilte der US-Hersteller Chevrolet mit.

Bei 86 900 Euro setzt der Kaufpreis für das Targa-Coupé mit herausnehmbarem Dachelement an. Für 93 400 Euro gibt es das Cabrio, das erstmals ein versenkbares Hardtop bekommt. Komplett neu: Nach mehr als 70 Jahren Corvette-Geschichte stellen die Amerikaner ihr Muscle Car erstmals von einem Front- auf einen Mittelmotor-Antrieb um und versprechen sich davon mehr Präzision und ein besseres Handling.

Supersportwagen soll zugleich alltagstauglich sein

Trotz der neuen Bauart bleibt der Motor ein alter Bekannter: Auch das C8 genannte Modell fährt mit dem 6,2 Liter großen V8-Saugbenziner, der in der jüngsten Entwicklungsstufe auf 354 KW/482 PS kommt.

Erstmals kombiniert mit einer Doppelkupplung, soll die Corvette mit bis zu 613 Newtonmetern in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Schluss ist erst bei 296 Kilometern pro Stunde. Dabei soll die Corvette im Mittel 12,1 Liter Kraftstoff verbrauchen und auf einen CO2-Ausstoß von 277 Gramm pro Kilometer kommen.

Obwohl schneller denn je, soll der Wagen nach Herstellerangaben aber ein alltagstauglicher Supersportwagen sein. Neben einer betont komfortablen Abstimmung im Tour-Modus bietet die Corvette daher auch zwei Kofferräume mit zusammen 360 Litern Fassungsvermögen.

E-Variante in Aussicht gestellt

Angesichts der Klimakrise wächst die Kritik an dieser Art von Autos. Chevrolet will dem wachsenden Umweltbewusstsein allerdings mit einer Variante Rechnung tragen, die kein geringerer als US-Präsident Joe Biden bekanntgegeben hat. Damals noch Präsidentschaftskandidat, hatte Biden nach einem Besuch bei General Motors in Aussicht gestellt, dass es die Corvette künftig auch elektrisch geben wird. dpa

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