Variabler Bruder

- Seat pustet seinen Kompakt- Van Altea auf: Ab Mitte November gibts eine größere Version, die passend dazu Altea XL heißt. Der Fronttriebler ist knapp 19 Zentimeter länger als der kleinere Bruder und zeichnet sich durch größere Ladekapazität und Variabilität im Innenraum aus.

Die Preisliste beginnt für Versionen mit Ottomotor bei 18 000 Euro, der Einstiegsdiesel kostet 20 500 Euro. Der Längenzuwachs des Spaniers kommt in erster Linie dem Gepäckraum zugute, der auf 532 Liter Fassungsvermögen anwächst, 123 Liter mehr als beim Altea. Da sich die Rücksitze außerdem um 14 Zentimeter nach vorne schieben lassen, sind bis zu 635 Liter Ladevolumen möglich.

Bei umgeklappten Rücksitzen wächst das Gepäckabteil sogar auf 1604 Liter. Optisch unterscheidet sich der spanische Maxi-Van lediglich durch die neugestaltete Heckpartie mit geteilten Heckleuchten vom normalen Altea. Neu ist außerdem die Dachreling, die schon von außen den Charakter des Modells als Familienfahrzeug signalisieren soll. Zur Ausstattung zählen u. a. ESP, sechs Airbags, ausklappbare Tische an den Rückenlehnen der Vordersitze und eine 12-Volt-Steckdose im Kofferraum.

Angetrieben wird das Fahrzeug wahlweise von drei Dieselmotoren zwischen 105 und 170 PS sowie zwei Benzinern mit 102 und 150 PS. Mit dem Altea XL bieten die Spanier nun jene Flexibilität und Familientauglichkeit, die dem eher sportlicheren Altea fehlt. Zudem will Seat so die Wartezeit überbrücken, bis der Großraum-Van Alhambra erneuert wird. Wobei die Spanier hier aber von der Konzernmutter VW und deren Modell Sharan abhängig sind.

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