BGH-Urteil

Versicherungsschutz trotz Fahrerflucht

Karlsruhe - Wer nach einem Unfall nicht unverzüglich die Polizei oder den Geschädigten informiert, verliert deshalb nicht automatisch die Ansprüche aus der Kaskoversicherung.

Unter Umständen kann es ausreichen, wenn der Fahrer seiner Versicherung rechtzeitig Bescheid gibt, entschied der Bundesgerichtshof in einem am Mittwoch verkündeten Urteil (Az. IV ZR 97/11).

Selbst wenn sich der Fahrer wegen „unerlaubten Entfernens vom Unfallort“ strafbar gemacht habe, führe das nicht in jedem Fall dazu, dass die Versicherung nicht zahlen müsse, erklärte der BGH. Im konkreten Fall ging es um einen Autofahrer, der zwar nach dem Unfall angemessen gewartet, sich später aber nicht bei der Polizei oder dem Geschädigten gemeldet hatte.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Winterreifen kaufen: Das ändert sich ab dem 01. Januar für Autofahrer
Für Autofahrer gilt die Faustregel: Von Oktober bis Ostern sollte das Auto mit Winterreifen ausgestattet sein. Ab dem 01. Januar 2018 gibt es eine neue Regelung.
Winterreifen kaufen: Das ändert sich ab dem 01. Januar für Autofahrer
Unglaubliches Unfall-Video! So etwas haben Sie noch nie gesehen
Ein tonnenschwerer Kran krachte auf einen fahrenden Audi - doch mit dem, was danach passiert, hat niemand gerechnet.
Unglaubliches Unfall-Video! So etwas haben Sie noch nie gesehen
Hier brennt ein Tesla - 35 Feuerwehrleute im Einsatz
Bei einem spektakulärem Unfall hatte die Fahrerin Glück im Unglück - sie bliebt unverletzt. Doch der Tesla brannte komplett aus. Die Feuerwehr filmte den Einsatz.
Hier brennt ein Tesla - 35 Feuerwehrleute im Einsatz
Alte Kfz-Police erst nach Zusage von neuem Anbieter kündigen
Ende November läuft die Kündigungsfrist für Autoversicherungen ab. Bis dahin können Verbraucher den Anbieter wechseln. Doch Vorsicht: Ein voreiliges Auflösen des …
Alte Kfz-Police erst nach Zusage von neuem Anbieter kündigen

Kommentare