Verdächtiges Paket in Würzburg: Straße und Bahn gesperrt, Häuser evakuiert

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Volkswagens neuer Off- und Onroad-King Touareg

- Klettermax mit Racer-Genen

<P>Also einerseits abseits aller Strassen neue Maßstäbe setzen und auch auf dem Asphalt in Sachen Komfort, Fahrspaß und Tempo die Nase vorn haben. Nach eigenem Bekunden ist dies den Volkswagen-Entwicklern bestens gelungen - auf der Straße müsse man sich vor dem agilen BMW X5 nicht verstecken und im unwegsamen Gelände könne gleichfalls kein Konkurrent mithalten, allenfalls der legendäre G von Mercedes. Und nach ersten ausgiebigen Fahrten müssen wir den Wolfsburgern attestieren, dass sie den Mund nicht zu voll nehmen.</P><P>Die Preisliste beim neuen Touareg beginnt offiziell bei 41 350 Euro. Für dieses Geld gibt es einen 3,2-l-V6-Benziner mit 220 PS und einem maximalen Drehmoment von 305 Nm, Sechs-Stufen-Automatik mit Tiptronic sowie permanentem Allradantrieb.<BR><BR>Das Sahnestück aber ist das 68 900 Euro teure Spitzenmodell mit einem 5,0-l-V10-TDI-Motor. 313 PS Leistung und 750 Nm Drehmoment stehen in den Papieren. Für die Übertragung der Bärenkräfte sorgt ebenfalls eine Sechsgang-Automatik, die auch mit Wippen am Lenkrad manuell bedient werden kann. Während der Benziner für eine Spitze von knapp 200 km/h gut ist, schafft der Selbstzünder max. 225 Sachen.<BR><BR>Es sind aber nicht die nackten Werte dieses Zehnzylinders mit Pumpe-Düse-Einspritzung und zwei Turboladern, es ist sein Auftritt in Kombination mit dem Fahrzeug, der überzeugt: Eine Einheit, die man bei den Wettbewerbern so bislang vergeblich sucht. Damit lässt sich im Gelände unglaublich viel anstellen. In atemberaubender Schräglage etwa geht es über Stock und Stein. Wobei der Wagen offensichtlich mehr kann, als so mancher Magen verträgt. Selbst im extremen Gelände kommt man so leicht vorwärts, als wäre dies ein Kinderspiel.<BR><BR>Möglich macht dies eine Vielzahl von elektronischen Helferlein, die zum Beispiel bei einem Stopp an einem steilen Berg den Wagen dank Bremseingriff automatisch in Position halten oder bei der Bergab-Fahrt je nach Schräglage und Geschwindigkeit die Fahrt verlangsamen und zur Not die geballte Kraft auf nur ein Rad lenken, weil die anderen gerade in der Luft hängen oder im Schlamm stecken.<BR><BR>Der Touareg-Selbstzünder mit der serienmäßigen Luftfederung - beim Benziner für 2 605 Euro Aufpreis zu haben - erlaubt es, die Bodenfreiheit zwischen 16 und 30 cm zu justieren. Bei höheren Geschwindigkeiten senkt sich der Abstand bei Bedarf kontinuierlich. Wer es bei der Stahlfederung belässt, muss sich mit einer Bodenfreiheit von 24 cm begnügen. Der Böschungswinkel beträgt mit der konventionalen Federung 28 statt 33 Grad. Gleiches gilt für den Rampenwinkel, der entscheidend ist für das Überfahren einer Kuppe. Hier lautet der Wert 22 statt 27 Grad. </P><P>Zum Zahlenwerk gehören auch die übrigen Proportionen. Die Länge erreicht 4,75, die Breite 1,93 und die Höhe bis zu 1,73 m. Beide Motorisierungen sind für eine gebremste Anhängelast von 3,5 Tonnen ausgelegt. Der Kofferraum fasst rund 550 Liter. Der Verbrauch auf 100 km liegt im DIN-Zyklus bei 13,5 (Benzin) bzw. 12,2 l Diesel. Den Sprint von Null auf 100 erledigen die beiden Fahrzeuge in 9,9 Sekunden (Benziner) bzw. 7,8 Sekunden (Diesel).<BR><BR>Daneben überzeugt der Touareg auch als Reise- und Sportwagen. Dank der exakten Lenkung und der präzisen Radführung durch neu konstruierte Doppelquerlenkerachsen fährt sich das Sport Utility Vehicle (SUV) wie ein Personenwagen, der in Kurven viel Sicherheit vermittelt und im Grenzfall auf den stabilisierenden ESP-Eingriff vertrauen kann.<BR><BR>Im Innenraum lädt ein gediegenes Ambiente zu langen Strecken ein. Hochwertige Materialien in tadelfreier Verarbeitung schaffen bereits in der Basisversion die Atmosphäre einer Luxuslimousine für On-road.</P>

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