Gefährliche Hitzeschäden

Vorsicht, Blow-Ups auf den Straßen!

München - Endlich Sommer! Auf über 30 Grad soll das Thermometer diese Woche im Freistaat steigen. Doch die Hitze hat auch ihre Schattenseite.

In Niederbayern kam es am Montagabend bereits zu ersten Fahrbahn-Schäden auf der A 3. Blow-up-Alarm! „Zwischen Metten und Schwarzach haben sich Betonteile an den Fugen gelöst“, sagte der Sprecher der Autobahndirektion Südbayern, Josef Seebacher. Die Hitze-Zeit hat noch gar nicht richtig begonnen und es gibt schon die ersten Blow-Ups?

Im Vorjahr war nach wochenlanger Gluthitze auf zahlreichen bayerischen Autobahnen die Fahrbahndecke aufgeplatzt. Ein Motorradfahrer war im Juni 2013 auf der A 93 bei Abensberg (Niederbayern) über eine halbmeterhohe Aufwölbung gefahren. Der 59-Jährige war gegen die Leitplanke geprallt und gestorben. Daraufhin verhängte die Polizei auf bestimmten Autobahnstrecken ein Tempolimit bis 80 Stundenkilometern.

Immerhin: Bei dem jetzigen Straßenschaden auf der A 3 durch die Hitze wurde keine Betonplatte nach oben gedrückt, die Gefahr war somit etwas geringer.

Aber: Die Experten sind wegen des Wetterwechsels gewarnt. Seit mehreren Wochen arbeiten die Autobahnmeistereien an den zahlreichen Gefahrenstellen – insbesondere an der A 3, A 92 und A 93, mit Hochdruck. „Um alle gefährdeten Stellen in Bayern zu sanieren, sind noch etwa 35 Nächte notwendig“, erklärte Seebacher.

Tempolimit ab 28 Grad

Und müssen wir uns jetzt wieder auf Tempolimits einrichten? „Ab 28 Grad gibt es auf den gefährdeten Abschnitten der Autobahnen eine Warnstufe und ab 30 Grad gilt Tempo 80“, erklärt Seebacher. Pendler sollten an warmen Tagen also Extra-Zeit einplanen.

So entsteht ein Schlagloch

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tz

Rubriklistenbild: © dpa

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