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VW Bulli nimmt Smart "huckepack". Überladen ist der VW Bulli damit aber nicht, meint die Polizei.

Starker Transport

VW Bulli nimmt Smart huckepack

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Kleiner, komm ich nehm' dich huckepack - auf dem Rücken getragen zu werden, ist für Kinder ein großer Spaß. Wenn ein VW Bulli einen Smart auf dem Buckel hat, hört für die Polizei der Spaß erst mal auf.

Selbst gebastelte Sicherungen für Ladung sowie außergewöhnliche Formen des Transports bekommen Polizisten im Einsatz auf den Bundesautobahnen immer wieder zu sehen. Dazu gehört auch, was eine Polizeistreife der Autobahnwache Kamen am Dienstag entdeckte: Vor dem Wagen der Beamten fuhr dem Polizeibericht zufolge ein VW Bulli durch das Kamener Kreuz, der einen Smart huckepack geladen hatte.

Sofort setzten sich die Beamten mit ihrem Dienstwagen vor den blauen Bulli und stoppten dem Huckepack-Transport. Bei der Verkehrskontrolle stellten die Polizisten technische Mängel an der Handbremse, an der Bremsleitung, an den Stoßdämpfern und dem Unterboden fest.

Dazu war der Smart auf der Bulli-Ladefläche lediglich mit selbst gebauten "Zurrpunkten" befestigt. Die Beamten untersagten daraufhin dem 61-jährigen Mann aus Polen die Weiterfahrt und legten seinen Bus - mit dem Kleinen an Bord - still.

Der Mann muss nun, laut Polizei mit einer Geldstrafe von mindestens 115 Euro rechnen. Aber die Polizei weist ausdrücklich daraufhin, dass der Bulli-Fahrer eines richtig gemacht hätte: "Sein "starker" VW Bus war nicht überladen!", heißt es im Bericht. 

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pol/ml

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