+
Volkswagen verschickt Post an alle betroffenen Diesel-Halter. Sie werden darin über den Rückruf informiert.

Abgas-Skandal

VW schreibt alle betroffenen 2,5 Millionen Diesel-Halter an

VW will in den kommenden Tagen alle Diesel-Halter benachrichtigen, die von dem Rückruf betroffen sind. Zuerst werden Fahrzeuge mit einem 2,0-Liter-Motor nachgebessert, dann folgen die Modelle mit kleineren Motoren.

Wolfsburg - Die hierzulande vom VW-Abgas-Skandal betroffenen zweieinhalb Millionen Dieselfahrer erhalten alle in den nächsten Tagen Post. Das sagte ein Konzernsprecher.

Ursprünglich hatte der Autobauer eine erste Welle mit Briefen an alle 2,5 Millionen Halter schon Ende des vergangenen Jahres geplant, jedoch habe es Verzögerungen gegeben.

Die Schreiben, die den ganz überwiegenden Teil der Halter spätestens Ende Februar erreichen sollen, informieren generell über den Fakt, dass das jeweilige Auto von dem Rückruf betroffen ist. Details zu einem möglichen Termin in der Werkstatt folgen in einem zweiten Brief je nach Motorgröße und Modell. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gibt die jeweiligen technischen Lösungen dieses Jahr nach und nach frei.

Der grobe Zeitplan regelt, dass die Diesel mit 2,0 Liter den Anfang machen, jüngst geschehen mit dem Modell Amarok. Es folgen später im Jahr die 1,2-Liter-Maschinen und von Herbst an sind die mittelgroßen Motoren mit 1,6 Litern Hubraum an der Reihe. Halter, die schon vor dem Eintreffen der Briefe Gewissheit haben wollen, können das online mit ihrem Fahrzeugschein überprüfen.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

200 Euro und Fahrverbot: Handy-Verbot am Steuer wird verschärft
Abschreckendere Strafen für Autofahrer: Das Handy am Steuer kostet künftig bis zu 200 Euro plus Fahrverbot. Und es kommt noch mehr:
200 Euro und Fahrverbot: Handy-Verbot am Steuer wird verschärft
Rasern drohen künftig deutlich härtere Strafen
Manche Autofahrer mögen es sehr schnell und veranstalten illegale Rennen. Ein neues Gesetz soll solche Temposünder das Fürchten lernen. Denn es drohen nicht nur …
Rasern drohen künftig deutlich härtere Strafen
Vernetzt in die Zukunft: Erfahrungen mit dem Kymco AK 550i
Im Automobilbereich entlockt das Stichwort "Connectivity" kaum mehr als ein müdes Lächeln. Bei den motorisierten Zweirädern ist nun Kymco mit dem neuen AK 550i am Start, …
Vernetzt in die Zukunft: Erfahrungen mit dem Kymco AK 550i
Rasern droht künftig Auto-Beschlagnahmung und Gefängnis
Mit Tempo 150 durch die Stadt und dann nur einen Monat Fahrverbot? Das wird sich ändern: Teilnehmer an illegalen Autorennen riskieren künftig bis zu zwei Jahre Knast.
Rasern droht künftig Auto-Beschlagnahmung und Gefängnis

Kommentare