Wachablösung

- Ford lüftet schon mal den Schleier: Zu Preisen ab 22 000 Euro rollt im Juni der neue Ford Mondeo zu den Händlern. Der Mittelklässler wird wahlweise als viertürige Stufenhecklimousine, als Fünftürer mit Fließheck oder als Kombi ausgeliefert.

Die Optik aller drei Varianten orientiert sich an der neuen Ford-Designsprache mit schärferen Kanten und stärker konturierten Karosserielinien. An der Front sorgen die Schlitzaugen zweier Scheinwerfer für mehr Dynamik bei der dritten Generation des Ford-Flaggschiffs. Die Motorhaube ziert eine muskulöse Wölbung. Die Fensterlinie steigt zum Heck hin sanft an und lässt das Profil schnittiger erscheinen.

Bei den Abmessungen hat der Neue wie üblich etwas zugelegt. In der Länge ist die Limousine um vier Zentimeter auf 4,78 Meter gewachsen, der Radstand liegt mit 2,85 Metern zehn Zentimeter über dem Niveau des Vorgängers. Das äußert sich unter anderem in einem vergrößerten Fußraum und mehr Kniefreiheit für alle Insassen. Deutlich größer ist nun auch der Stauraum geworden; bei umgeklappter Rückbank stehen 1745 Liter zur Verfügung, das bedeutet ein Plus von 45 Prozent gegenüber dem Vorgänger.

Der Innenraum macht nun einen deutlich hochwertigeren Eindruck; das verwirrende Nebeneinander von Knöpfen und Schalter ist von einem neu entwickelten Bedienkonzept abgelöst worden, so dass das Cockpit jetzt deutlich aufgeräumter wirkt.

Antriebsseitig stehen zunächst sieben Motorvarianten zur Verfügung. Einstiegsaggregat ist ein 1,6-Liter-Ottomotor mit 110 PS Leistung. Außerdem werden auf der Benzinerseite vom Start weg ein 1,6-Liter-Triebwerk mit 125 PS sowie ein 145 PS starkes 2,0-Liter-Aggregat und der aus dem Ford Focus abgeleitete 2,5- Liter-Turbo mit 220 PS angeboten. Im Laufe des Jahres kommt noch ein neu entwickelter 2,3-Liter-Ottomotor mit 160 PS Leistung hinzu. Basis-Diesel ist ein 1,8-Liter-Triebwerk mit 100 PS, für das allerdings leider kein Partikelfilter lieferbar ist. Die Kundenwahl dürfte daher wohl eher auf den bewährten Zwei-Liter- Motor fallen, der in Ausbaustufen mit 130 PS sowie 140 PS mit serienmäßigem Filter angeboten wird.

Zur Serienausstattung des im belgischen Genk gebaute Fronttrieblers gehören unter anderem Klimaanlage, Bordcomputer, ESP, Knieairbags und Abblendlicht mit "Follow-me-home"- Funktion. Wobei die Kölner in Sachen Sicherheit bei ihrem weiterentwickelten IPS-System die jüngste Generation der Fahrer- und Passagier- Schutzsysteme verwenden, darunter neben den Knie-Airbags auch eine horizontal zurückweichende Sicherheits-Lenksäule und neue Kopf-Schulter-Airbags, die sich von der A- bis zur C-Säule erstrecken. Wer mehr will, kann Extras wie einen Abstands-Tempomat, eine elektronische Dämpferregelung für das Fahrwerk und ein schlüsselloses Schließsystem dazu bestellen. Zusätzlich stehen neben einzelnen Extras sechs Ausstattungspakete zur Wahl: Ambiente, Trend, Ghia, Ghia X, Titanium und Titanium X. Das komplett ausgestattete Top-Modell kommt so auf einen Preis von 32 725 Euro. Dafür bekommt der Kunde den Mondeo Turnier in der "Titanium X"- Version mit dem 2,5-Liter-Fünfzylinder-Benziner.

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