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Wer einmal mit einem Kolbenfresser Bekanntschaft gemacht hat, der wird nicht so schnell vergessen, was damit gemeint ist. Der Motor steht danach nämlich still. Foto: Ole Spata

Was ist ein Kolbenfresser?

Essen (dpa/tmn) - Verbrennungsmotoren müssen ständig mit Motoröl geschmiert werden, damit die Metallteile nicht zu stark durch Reibung erhitzen. In diesem Zusammenhang hört man häufig vom Kolbenfresser, doch was ist damit gemeint?

Wer länger ohne genügend Öl oder mit falschem Schmiermittel fährt, riskiert erhebliche Schäden am Motor. Berüchtigt ist vor allem der sogenannte Kolbenfresser, bei dem sich das Metall des Kolbens durch Gleitreibung an der Lauffläche des Zylinders so stark erhitzt, dass beide Bauteile geradezu miteinander verschmelzen, erläutert der TÜV Nord.

Der Kolben erwärmt sich vor einem Kolbenfresser schneller als der gekühlte Zylinder und dehnt sich schneller aus. Er "frisst" sich in den Zylinder und sitzt plötzlich fest. Der Motor steht dann schlagartig still. Ein Kolbenfresser führt meist zu massiven Folgeschäden an Zylindern, Lagern und Kurbelwelle.

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