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Wegen der Kontrollen gibt es jetzt schon Staus.

Wegen Kontrollen an Grenzen

Vorsicht: Stau-Alarm für die Heimfahrt

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Achtung, Autofahrer! Wer einen Ausflug nach Österreich plant, muss sich auf längere Staus und Wartezeiten gefasst machen. Die Grenzkontrollen wirken sich aus.

Sonnig bis durchwachsen, aber warm – das Wetter für das Feiertags-Wochenende scheint wie gemacht für einen Trip in die Berge. Ins Salzburger Land, nach Tirol lässt sich auch – wie gewohnt – schnell rüberkommen. Doch retour dürfte es dauern: Grenzkontrollen! Schon jetzt hakt es dort gewaltig. Bleiben die Leute deshalb lieber gleich daheim?

Die Tourismusverbände in Österreich spüren hier erst mal kaum negative Auswirkungen. „Wir verzeichnen keine messbaren Veränderungen, weil die Urlaube bei uns meist schon langfristig gebucht sind“, sagt etwa Bert Brugger, Geschäftsführer des Salzburger Tourismusverbands. Das Infotelefon klingle zur Zeit aber häufiger: Seine Mitarbeiter empfehlen dann, von der A8 auf die Bundesstraßen auszuweichen – „weil dort an den Grenzübergängen seltener kontrolliert wird“.

Auf der anderen Seite der Grenze, in Oberbayern, sieht die Situation anders aus. Innerorts von Kiefersfelden hat der Verkehr seit Wiedereinführung der Grenzkon­trollen deutlich zugenommen, so Werner Schroller, Chef der Kaiser-Reich Touristinfo zum Münchner Merkur. Aber nicht, weil mehr Menschen den Ort besuchen, sondern weil sie den Stau umfahren. „Das Ausreisen ist nicht das Pro­blem“, erklärt Schroller, „sondern die Einreise nach Bayern.“

Das Umfahren der Grenzkontrollen über Bundes- und Landstraßen ist nicht immer die richtige Entscheidung, warnt der ADAC. „Auch Ausweichrouten können am Wochenende wegen der vielen Ausflügler schnell überlastet sein“, sagt Pressesprecher Andreas Hölzel. Er empfiehlt: „Für die Rückreise muss man am Wochenende unbedingt mehr Zeit einplanen.“

dor

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