Weisse Noblesse

- Exklusive Coupés stehen für Eleganz, Stil und sportliche Fahrleistungen. Und sind seit über 50 Jahren fest in Mercedes-Hand. Als CL 500 und CL 600 gehen sie jetzt in der siebten Generationanden Start.

Angetrieben von einem 5,5-l-V8 mit 388 PS bzw. einem 5,5-l-V12 mit 517 PS sind sie Sportler und Luxusliner zugleich, die zudem die komplette wegweisende Sicherheitstechnik der S-Klasse an Bord haben.

Die Preisliste beginnt entsprechend weit oben bei 105 850 Euro für den CL500 und bei 149 640 Euro für den CL 600, das sind immerhin bis zu 16 000 Euro mehr als bei einer vergleichbaren S-Klasse-Limousine.

Trotz des hohen Einstiegs waren schon die bisherigen CL-Modelle mit rund 47 000 Zulassungen in nur sieben Jahren die meistverkauften Luxuscoupés der Welt. Mit kraftvollen, zeitlos eleganten Linien und geduckter Form symbolisieren nun die neuen Zweitürer Status und Kraft, ohne aggressiv zu wirken. Das Cockpit empfängt den Fahrer mit einem fein abgestimmten Materialmix aus großzügig verarbeitetem Leder, edlen Hölzern, Alcantara und anderen wertvollen Stoffen.

Man sitzt gut, blickt auf eine klassisch modellierte Instrumentensammlung undwünscht sich allenfalls übersichtlichere Haupt- und Untermenüs für den "Comand-Controller". Andererseits sind es gerade die vielen elektronischen Komfortassistenten mit Details wie fahrdynamischem Multikontursitz mit Belüftung und Massagefunktion, eindrucksvollem Soundsystem mit 16 Lautsprechern und Surround-Klangan jedem Sitzplatz und Keyless-Go (jeweils Serie ab CL 600) sowie die fast zugfrei arbeitende Vier-Zonen-Klimaautomatik, die ein Gefühl großer Behaglichkeit vermitteln.

Bein- und Kopffreiheit gibt es vorne reichlich und auch im Fond noch ausreichend, der Gepäckraum reicht für eine extra große Golfausstattung. Dazu kommt ein komplettes Sicherheitspaket inklusive der neuen Pre-Safe-Bremse: Selbst wenn der Fahrer zuvor alle optischen und akustischen Warnungen ignoriert, bremst der auf  Wunsch erhältliche Abstandsregeltempomat das Fahrzeug auto- matisch ab, wenn auch noch nicht mit der maximalen Bremsleistung.

Wird der CL entspannt als luxuriöses Reisecoupé bewegt, gleitet er sanft und geschmeidig durch die Landschaft, der Motor säuselt dezent und Fahrgeräusche sind kaum wahrnehmbar. Wenn dagegen der Fahrer das Leistungspotential der Kraftwerke unter den langgestreckten Motorhauben abruft, stürmt der CL los wie ein Hurrikan -der V8 hängt perfekt am Gas, zieht kräftig und gleichmäßig durch und entwickelt dabei einen sympathisch-sonoren Klang.

Noch besser beherrscht der V12 diese Disziplin. Er macht den CL zum Überflieger, der beim Sprint nach 4,6 sek. die Tempo-100-Marke passiert und fast allen anderen Luxus- Coupés dieser Welt die großen Auspuffrohre zeigt. Selten hat sich ein Oberklasse-Coupé dabei so präzise angefühlt, sowohl dosiert geschmeidig und direkt. Wer die CL-Klasse in ultimativer Potenz erlebenmöchte, sollte sich aber noch ein wenig gedulden: Zwei heiße AMG-Versionen stehen als CL 63 und  CL 65 bereits in den Startlöchern. Und auch über die Krone des Luxus, einen offenen Viersitzer auf CL-Basis, denkt man in Stuttgart intensiv nach.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Studie deckt auf: Diesel stoßen mehr CO2 aus als Benziner
Eigentlich werden Dieselmotoren vor allem mit einem erhöhten Stickoxid-Ausstoß in Verbindung gebracht. Doch möglicherweise verursachen sie auch mehr CO2 als Benziner.
Studie deckt auf: Diesel stoßen mehr CO2 aus als Benziner
Aus diesem Grund sollten Sie jetzt schon Winterreifen kaufen
Für Autofahrer gilt die Faustregel "Von O bis O": Von Oktober bis Ostern sollte das Auto mit Winterreifen ausgestattet sein. Doch kaufen sollten Sie diese schon jetzt.
Aus diesem Grund sollten Sie jetzt schon Winterreifen kaufen
Kia Stonic startet Ende September ab 15 790 Euro
Der 4,14 Meter lange Kia Stonic bekommt zwar keinen Allradantrieb, dafür können die Kunden aber zwischen vielen bunten Farbkombinationen wählen. Die Preise starten bei …
Kia Stonic startet Ende September ab 15 790 Euro
Für E-Autos mehr als 10 500 Ladepunkte in Deutschland
Elektroautos müssen noch immer häufiger als Benziner und Diesel "auftanken", denn ihre Reichweite ist meistens nicht so hoch. Dies ist zurzeit an 10 700 Ladepunkten in …
Für E-Autos mehr als 10 500 Ladepunkte in Deutschland

Kommentare