Es werde Licht

- Nach erteilter europäischer Genehmigung offeriert jetzt BMW auch bei uns ein zweistufiges Bremslicht. Die neue Technologie bekommt man vom Dezember an für alle Modelle der 3er-Reihe sowie für den neuen 5er in Serie. Ab Januar 2004 soll sie auch im neuen 6er-Coupé´ und im Geländewagen X3, ab April für den größeren X5 und den Z4-Roadster zur Serienausstattung gehören.

<P>Bislang gab es die Sicherheitstechnik nur in Fahrzeugen, die für den Export in die USA vorgesehen waren. Bei dem zweistufigen Bremslicht handelt es sich um eine dynamische Bremsstärkenanzeige. Dabei leuchten die Bremslichter umso stärker auf, je kräftiger der Fahrer auf die Bremse tritt. </P><P>Möglich wird dies durch zusätzlich angesteuerte Leuchtflächen bei heftigem Bremsen. Nachfolgende Fahrer sollen so besser erkennen, wie stark der Vorausfahrende tatsächlich bremst und ihre eigene Reaktion der Situation besser anpassen können. In München verspricht sich dadurch weniger Auffahrunfälle. </P><P>Darüberhinaus bietet BMW jetzt auch für ältere Fahrzeuge Nachrüstsätze für Abbiege-, Xenon- und Bi-Xenon-Licht an sowie eine Front- und eine Rückfahrkamera. Beim Abbiegelicht beinhaltet der Nachrüstsatz die Hauptscheinwerfer mit Abbiegelichtfunktion sowie die Steuerelektronik. Er ist zunächst für die 3er Baureihe (außer Compact) erhältlich und kostet 696 Euro ohne Einbau. Weitere Nachrüstsätze sind in Vorbereitung.</P><P>Beim Nachrüstsatz fürs Bi-Xenon-Licht wird die vorhandene Lichtquelle für das Xenon-Abblendlicht auch für das Fernlicht genutzt. Dazu wird in dem Ellipsoidmodul eine Blende weggeklappt. Der Fahrer bedient die Fernlichtfunktion wie gewohnt über den entsprechenden Hebel. Verfügbar ist diese Technologie für alle aktuellen Dreier (bis auf den Compact) und kostet 1090 Euro. Für den neuen Fünfer, den aktuellen Siebener und den Z4 sind Nachrüstsätze in Vorbereitung.</P><P>Daneben offerieren die Münchner Xenon-Zusatzscheinwerfer für alle aktuellen BMW Dreier (bis auf den Compact) und die alten Fünfer. Sie werden in die Aussparungen für die Nebelscheinwerfer eingesetzt, kosten 760 EuroEuround sind für den neuen Fünfer und den BMW X3 in Vorbereitung.</P><P>Bei der Rückfahrkamera lässt sich die CCD-Farbkamera unauffällig in den Kofferraumdeckel integrieren. Beim Einlegen des Rückwärtsganges wird die optische Aufnahme automatisch auf den Bordmonitor übertragen. Der Nachrüstsatz für die Rückfahrkamera ist erhältlich für den Dreier, den alten Fünfer, den X5 und den aktuellen Siebener. </P><P>Als Voraussetzung muss einen Bordmonitor und die TV-Funktion verfügbar sein, beides lässt sich aber auch nachrüsten. Je nach Modell beträgt der Preis zwischen 482 und 754 Euro.</P><P>Die Frontkamera wird unterhalb des Kennzeichens in den Frontspoiler integriert. Voraussetzung ist die Rückfahrkamera, ansonsten muss der Kunde ein Zusatzkid erwerben. Sie kostet 667 EuroEuround ist für den aktuellen Dreier, den alten Fünfer, den alten und neuen Siebener sowie für den X5 verfügbar. Für den neuen Fünfer und den X3 sind beide Kamerasysteme in Vorbereitung. </P><P> </P><P><BR><BR> </P>

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mit leerem Tank gestrandet: Gelten Bußgelder auch bei E-Autos?
Auf der Autobahn mit leerem Tank stehen zu bleiben, kann mit Bußgeldern bestraft werden. Doch gilt das auch bei E-Autos mit aufgebrauchtem Akku?
Mit leerem Tank gestrandet: Gelten Bußgelder auch bei E-Autos?
Tesla: Ist der Zeitplan für den neuen Autopiloten in Gefahr?
Der Elektro-Autohersteller Tesla arbeitet auf Hochtouren an seinem neuen Autopiloten. Laut Zeitplan soll dieser Ende 2017 getestet werden.
Tesla: Ist der Zeitplan für den neuen Autopiloten in Gefahr?
Zuerst zeigt Autofahrer den Stinkefinger – dann passiert das
Einen Parkplatz blockieren? Dafür hatte ein Berliner Autofahrer kein Verständnis und zeigte prompt den Stinkefinger - was danach passierte, werden Sie nicht glauben.
Zuerst zeigt Autofahrer den Stinkefinger – dann passiert das
Freisprecher: Oft große Unterschiede bei Sprachqualität
Beim Autofahren das Handy am Ohr? Das ist gefährlich und deshalb verboten. Wer trotzdem im Auto telefonieren will, greift zu Freisprech-Geräten. Doch die sind längst …
Freisprecher: Oft große Unterschiede bei Sprachqualität

Kommentare