Langfristiger Vertrag für Bierofka - „Nur der Anfang dieser positiven Entwicklung“

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Problemlos durch die kalte Jahreszeit: Winterdiesel und regelmäßige Wartung reduzieren das Pannenrisiko. Foto: Tobias Hase

Winterdiesel meist bis minus 22 Grad verwendbar

Leere Batterie, zugefrorene Türschlösser oder vereiste Scheiben - Minustemperaturen können Autofahrern schwer zu schaffen machen. Wer einen Diesel fährt, muss noch mit einem anderen Problem rechnen: Bei Sommerdiesel verstopft der Kraftstofffilter.

Köln (dpa/tmn) - Bei Temperaturen unter null Grad bilden sich im Dieselkraftstoff wachsähnliche Ausflockungen. Die Gefahr: Die Partikel können den Kraftstofffilter verstopfen. Entweder bleibt das Auto nach kurzer Zeit stehen, oder der Motor springt erst gar nicht an.

Zwischen Mitte November bis Ende Februar verkaufen die Tankstellen deshalb automatisch Diesel mit Zusätzen. Diese sorgen für Fließfähigkeit bis circa minus 22 Grad. Wenigfahrer mit restlichem Sommerdiesel tanken jetzt voll, rät der Tüv Rheinland. Idealerweise parkt das Auto im Winter zudem möglichst warm und windgeschützt.

Wer dem Diesel bei modernen Triebwerken alte Hausmittel wie Petroleum oder Normalbenzin beimischt, riskiert einen Motorschaden. Unter 22 Grad Minus helfen in der Regel auch keine Zusätze mehr, dann wird der Diesel zur zähen Masse. Achtung, Explosionsgefahr: Auf keinen Fall dürfen die Kraftstoffleitungen oder der Tank zum Beispiel mit einem Bunsenbrenner aufgewärmt werden, warnt der Tüv Rheinland. Wenn möglich, den Kraftstoff dann in einer warmen Garage langsam wieder auftauen lassen.

Um die bei einem Diesel höher belastete Batterie zu schonen, sollten Kurzstreckenfahrten minimiert werden. Sitz- und Scheibenheizung nagen zusätzlich an der Kapazität. Rechtzeitige Kontrolle von Batterie, Keilriemenspannung und der regelmäßige Wechsel des Kraftstofffilters beugen deshalb Pannen vor.

Gerade im Winter ist ein möglichst vollgetanktes Auto wichtig. Bei längeren Staus oder Pannen kann die Heizung so möglichst lange funktionieren. Darauf weist der Tüv Rheinland hin. Ein voller Reservekanister bringt weitere Sicherheit.

Den Autofahrern rät der Tüv Rheinland zudem, im Winter folgende Utensilien im Auto parat zu haben: Ausreichend heiße Getränke, Proviant, Starthilfekabel, Abschleppseil, Schneeschaufel, Antibeschlagtuch, Eiskratzer und Entfrosterspray, Taschenlampe, Wolldecke, Schal, warme Kleidung und feste Schuhe.

Wichtig zudem: ein voller Handyakku, um mit dem Mobiltelefon Hilfe holen zu können. Die einheitliche europaweite Notrufnummer 112 beispielsweise könne man kostenfrei vom Festnetz oder Mobiltelefon überall in der europäischen Union nutzen, teilt der Tüv Rheinland mit.

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