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Futuristisch

Wie bei "Blade Runner": Ist dieses Flugauto unsere Zukunft?

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Mit einem fliegenden Auto zum Supermarkt schweben - wird diese Vorstellung bald Realität? Eine britische Firma will bis 2020 erste Modelle anbieten.

In Filmen wie "Zurück in die Zukunft" oder "Blade Runner" sind fliegende Autos völlig normal - doch funktioniert so etwas auch in der Realität? Autobauer und technische Genies wollen es herausfinden und arbeiten schon seit Jahren an Möglichkeiten, verkehrstaugliche Flugautos zu bauen.

Einige Projekte und funktionierende Prototypen von Flugautos gibt es auch bereits - wie zum Beispiel das Aeromobil4.0.: Nun möchte eine britische Firma ebenfalls bis 2020 fliegende Autos zum Verkauf anbieten. Ein erster grober Plan für das Modell liegt nun vor - und es könnte tatsächlich aus einem Sci-Fi-Streifen stammen.

NeoXCraft soll Luxus-Karosse werden

Das NeoXCraft der britischen Firma VRCO soll in drei Jahren für den Handel in Produktion gehen und das erste Luxus-Modell eines Flugautos sein. Dementsprechend hoch fällt auch der Preis aus: Knapp 1,7 Millionen Euro soll das Gefährt kosten. Dafür wird das Fahrzeug in der Lage sein auf der Straße, durch die Luft oder über Wasser gleiten zu können.

Dabei steigt es angeblich zwischen 300 und 900 Meter in die Luft und erreicht mit seinem Elektromotor eine Maximalgeschwindigkeit von 338 km/h. Zusätzlich wird das Flugauto mit einem Rettungsfallschirm ausgestattet sein.

Nicht nur Flugautos, sondern auch autonomes Fahren wird immer präsenter: Lesen Sie hier, welche Gefahren dabei drohen.

NeoXCraft: Nächstes Jahr soll es losgehen

Das Projekt wurde bereits mit 500.000 Pfund (rund 561.000 Euro) von verschiedenen Sponsoren und durch eine Crowdfunding-Aktion bezuschusst. Außerdem erwartet die Firma VRCO weitere 11,2 Millionen Euro Förderung von privaten Investoren.

Dank der finanziellen Unterstützung wird vermutlich schon nächstes Jahr mit der Produktion begonnen und eine Zulassung der zivilen Luftfahrtbehörde angestrebt. In der ersten Phase sollen einhundert Flugautos hergestellt werden.

Auch interessant: Die holländische Firma PAL-V arbeitet ebenfalls an den Flugautos "Liberty Pioneer" und "Liberty Sport". Erfahren Sie hier mehr darüber.

Von Franziska Kaindl

Zu ausgeflippt: Diese Sportflitzer waren ihrer Zeit voraus

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