So wird der neue kleine Offroader mit Stern

München - Quasi als Magentratzerl: Mercedes gibt jetzt schon mal einen Ausblick auf den kleinen Ableger des Geländegängers GL.

Für die Auto Show in Detroit (13. - 27. Januar) haben die Stuttgarter Autobauer die Studie "Vision GLK Freeside" angekündigt, die dann im Sommer als GLK in den Handel kommt. Allerdings vorerst ohne 20-Zoll-Felgen. Und auch die Suchscheinwerfer im Trägersystem auf dem Dach dürften nicht zur Serie gehören.

Der 4,52 m lange Fünfsitzer mit serienmäßigem Allradantrieb und elektronisch gesteuertem Traktionssystem steht auf der Plattform der C-Klasse und ist unterhalb der M-Klasse angesiedelt. Seine wichtigsten Wettbewerber sind der BMW X3 sowie der soeben auf den Markt gekommene VW Tiguan. Die Preiseliste dürfte bei rund 35 000 Euro beginnen. Der Offroader bietet Ausstattungsmerkmale, die bislang größeren Fahrzeugen vorbehalten waren: So fährt der GLK nicht nur mit dem vorausschauenden Insassenschutzsystem Pre-Safe, sieben Airbags und aktiven Kopfstützen vor, sondern auch mit einem intelligenten Scheinwerfersystem zur flexiblen Anpassung der Lichtverteilung, einer Drei-Zonen- Klimaautomatik und einem Fond-Entertainment-System mit zwei Bildschirmen an den Rücklehnen der Vordersitze.

Unter der Haube des kantigen Allradlers, den Designchef Peter Pfeiffer ganz bewußt nah am legendären G-Modell gezeichnet hat, steckt der erste Vertreter einer neuen Generation von Dieselmotoren. Für sie hat Mercedes erstmals die "Bluetec"-Abgasreinigungstechnologie mit einem Vierzylinder kombiniert. Der 2,2- l-Motor leistet 170 PS und kommt dank der Einspritzung des Harnstoff- Additivs "AdBlue" ins Abgas und eines weiteren Katalysators auf bis zu 80 Prozent weniger Stickoxid-Emissionen. Damit unterbietet der Diesel die Grenzwerte in allen 50 US-Staaten sowie der für 2015 avisierten Euro- 6-Norm.

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