Zwischen Preiskampf und Design

- Der Caravan-Salon in Düsseldorf ist weltweit die größte Show rund ums mobile Reisen. Hier präsentieren sich auch heuer wieder vom 28. August bis 5. September die nächsten Trends bei Reisemobilen und Caravans. Bei uns schon mal eine Vorschau: Da momentan die Importe an billigen Reisemobilen aus dem Ausland boomen, versuchen die einheimischen Hersteller, mit entsprechenden Angeboten mitzuhalzen.

<P>Hymer etwa erweitert die Camp-Baureihe bei den Alkoven um ein Modell mit der Zusatzbezeichnung Classic, bei dem u. a. ein eckigerer und daher einfacher zu fertigender Aufbau für günstigere Preise sorgen soll. Neben dem verstärkten Angebot preiswerter Modelle geht der Trend weiter zu den so genannten kompakten Reisemobilen, sagt Ralph Binder vom Caravan Industrie- Verband (CIVD). Gemeint sind dabei vornehmlich Fahrzeuge bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen und einer Länge unter sechs Metern. Reisemobile eben, die sich auch beim alltäglichen Einsatz nicht als allzu sperrig und unhandlich erweisen. </P><P>Neben teilintegrierten Varianten handelt es sich hier dabei vielfach um ausgebaute Kastenwagen. Knaus etwa zeigt sich heuer experimentierfreudig mit der neuen teilintegrierten Reisemobil-Baureihe Sun TI. Die hebt sich einerseits durch ihren Hellblau- Metallic- Lack, andererseits durch das zu öffnende Glasdach über der Fahrerkabine von der Konkurrenz ab. Ansonsten reicht die Palette vom Nobel-Wohnwagen Puccini von Tabbert bis hin zum ersten vollintegrierten Reisemobil von T.E.C., wobei sich letzteres neben einem modernen Design vor allem durch eine nahezu komplette Serienausstattung auszeichnet. </P><P>Und natürlich stehen in Düsseldorf auch wieder die Modelle für mobile Reisende, die nicht auf den Euro schauen müssen. So will Vario Mobil aus dem niedersächsischen Bohmte zum Caravan-Salon ein Fahrzeug fertig stellen, das auf manchem Campingplatz wirken dürfte wie ein Rolls-Royce vor einem Aldi. </P><P>Zu den Kennzeichen des 10,5 m langen Giganten zählt neben zwei seitlich ausfahrbaren Erkern für mehr Platz im Innenraum auch eine noch Heckgarage für ein Auto bis zur Größe des Smart-Roadsters. Innen gibt es selbstverständlich eine luxuriöse Komplettausstattung. U. a. sind dann eine Warmwasser-Fußbodenheizung, ein Bad aus crèmefarbenem Marmor und Lederpolster mit an Bord - der Preis ist mit etwa 450 000 Euro ebenfalls fürstlich. </P>

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