Winfried Kretschmann
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Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg.

Millionen für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

Fünf Projekte aus Baden-Württemberg stehen für die Zukunftshoffnung Wasserstoff. Sie sollen Gelder vom Bund und vom Land erhalten.

Stuttgart - Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will Baden-Württemberg zu einem führenden Standort für die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie machen. Um die Technik rasch voranzubringen, ist das Land bereit, entsprechende Projekte mit bis zu 358 Millionen Euro zu fördern. Voraussetzung ist, dass die Vorhaben von Cellcentric (Daimler/Volvo), ElringKlinger, Freudenberg, DaimlerTrucks und Bosch auch vom Bund unterstützt werden.

Kretschmann und Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) wollen heute in Stuttgart über das Thema informieren. Der größte Batzen der Fördermittel könnte an das Gemeinschaftsunternehmen Cellcentric von Daimler und Volvo fließen, wenn sich beide Unternehmen entscheiden, im Südwesten eine Brennstoffzellen-„Gigafactory“ zu errichten: Dann würden insgesamt 602 Millionen Euro fließen, davon 181 Millionen vom Land.

Vor allem „grüner“ Wasserstoff, für dessen Herstellung Ökostrom eingesetzt wird, soll beim klimafreundlichen Umbau von Produktionsprozessen in der Wirtschaft eine große Rolle spielen - also bei der Energiewende weg von den fossilen Brennstoffen Kohle und Gas. Eingesetzt werden soll der „grüne“ Wasserstoff etwa zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe bei Autos, als Treibstoff in Brennstoffzellen-Fahrzeugen oder als Rohstoff in der Industrie.

62 deutsche Projekte sollen sich an einer großen europäischen Wasserstoff-Allianz beteiligen. Die Projekte sollen mit mehr als acht Milliarden Euro staatlich gefördert werden. dpa

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