100.000 Euro Schaden bei Schiffskollision

Strullendorf - Bei dichtem Nebel sind am Freitagmorgen auf dem Main-Donau-Kanal bei Strullendorf im Landkreis Bamberg zwei Frachtschiffe frontal zusammengestoßen.

Zwei Frachtschiffe sind am Freitagmorgen bei dichtem Nebel auf dem Main-Donau-Kanal bei Strullendorf im Landkreis Bamberg frontal zusammengestoßen. Dabei entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden von rund 100 000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Bei der Kollision in der Nähe der Schleuse Strullendorf wurde ein 30 Zentimeter großes Loch in den Rumpf des Unfallverursachers gerissen. Wasser lief zwar in den vorderen Bereich des unter niederländischer Flagge fahrenden Frachtschiffes. Da das Schott des 86 Meter langen Schiffes dicht war, sank der Bug trotzdem nicht ab. Der rumänische Kapitän durfte unter Auflagen bis nach Regensburg weiterfahren, berichtete die Wasserschutzpolizei Bamberg. Dort muss sein Schiff zum Teil entladen werden, um an das unter Wasser liegende Loch zu kommen und den Schaden reparieren zu können.

Das zweite beteiligte Schiff, ein 105 Meter langer deutscher Frachter, wurde über der Wasserlinie beschädigt und konnte ohne Probleme weiterfahren. Da der Unfallverursacher einen Teil seines Ankers verlor, wurde die Schifffahrt im Bereich der Schleuse Strullendorf gewarnt. Laut Wasserschutzpolizei besteht die Gefahr, dass sich andere Schiffe den Rumpf aufreißen oder beschädigen. Taucher sollen die gefährlichen Ankerteile bergen.

Nach Darstellung der Polizei wertete der Kapitän des niederländischen Schiffes offensichtlich kurz nach dem Ablegen von der Schleusenmauer das Bild auf seinem Radarschirm falsch aus. Er steuerte beim Erkennen des entgegenkommenden deutschen Schiffes zu stark in Richtung Ufer. Dabei geriet er an fest verankerte Bojen. Der Kapitän musste gegensteuern. Gleich darauf stieß er mit dem Bug gegen den Bug des anderen Schiffes.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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