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An den Festtagen der Erlanger Bergkirchweih kommen jedes Jahr rund eine Million Besucher auf den Burgberg.

Gelände ist baufällig

118 Bäume müssen  Erlanger Bergkirchweih weichen

Erlangen - Das Gelände der Erlanger Bergkirchweih ist marode, die Stadt will deshalb handeln: Deutlich mehr als 100 hohe Bäume, die dem Volksfest den idyllischen Charakter verleihen, müssen gefällt werden.

Auf dem Gelände der Erlanger Bergkirchweih werden 118 Bäume gefällt. In der kommenden Woche soll der Stadtrat außerdem grünes Licht für die Erarbeitung eines umfassenden Sanierungsplans geben. „Der bauliche Zustand des Bergkirchweihgeländes ist als größtenteils marode und zum Teil baufällig zu bezeichnen“, erläuterte eine Sprecherin. Zuerst hatten die „Erlanger Nachrichten“ darüber berichtet.

Straßenführung, Wege, Treppenanlagen, Mauern, Zäune, Geländer, Gebäude, die Bierkellerbereiche sowie Toilettenanlagen sollen neu geplant werden. Bei einer Untersuchung von alten Stieleichen, Sommerlinden und anderen Bäumen sei der Gutachter zu dem Ergebnis gekommen, dass 118 der 349 vorhandenen Bäume aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssten, hieß es.

Zur Bergkirchweih kommen jedes Frühjahr rund eine Million Besucher auf den Erlanger Burgberg - es ist eines der größten Volksfeste in Bayern. Große Veränderungen werden die Gäste im kommenden Jahr aber noch nicht feststellen: 2017 seien lediglich Pflegearbeiten und Baumfällung im üblichen Umfang geplant, berichtete die Sprecherin.

Tiefgreifende Maßnahmen sollen erst dann durchgeführt werden, wenn ein Gesamtkonzept vorliegt. Ziel sei es, den Charakter des Areals so gut wie möglich zu erhalten. In der Sitzung am 24. November beschließt der Stadtrat darüber, ob die Verwaltung mit der Entwicklung eines entsprechenden Konzepts beauftragt wird.

dpa

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